Podcast Royale.
Alles rund um Ian Flemings James Bond.
Und dann steigen wir ein in die Szene und sehen
nur, wie Bond und Amasova vom Essen zurĂĽckkommen.
Und er sagt: Das ist ja erstaunlich, also was Sie hier fĂĽr einen Appetit entwickelt haben.
Und sie sagt: Ja, ja, so kenne ich mich gar nicht.
Das muss wohl am Reisen mit dem Zug liegen.
Ja, das geht mir tatsächlich, wenn ich aus dem
Bordbistro vom ICE komme nicht wirklich so.
These vielleicht: Dr. No fehlt zum perfekten Film der Zug.
Ja. Dem fehlt so einiges, wĂĽrde ich sagen.
Und dann nutze ich ja auch jede Gelegenheit, um einen meiner heimlichen
Lieblingsfilme „Ein Quantum Trost“ zu verteidigen.
Das will ich ja auch machen.
Hallo und willkommen bei Podcast Royale.
Wir wissen, haben wir bei unserem Podcast zum einen Watchroom folgen, bei denen wir
komplette James Bond-Filme zusammen gucken und dabei darĂĽber sprechen, und zum
anderen Themen folgen, bei denen wir uns verschiedenste Themen rausuchen aus dem
James Bond-Universum und darĂĽber diskutieren und philosophieren.
Heute geht es um James Bond im Zug.
Was wollen wir auch heute machen?
Wir wollen zum einen einen kleinen Exkurs machen,
zum Thema die Eisenbahn in der Filmgeschichte.
Und dann wollen wir im Anschluss uns die einzelnen James Bond-Filme anschauen,
in denen ZĂĽge eine signifikante Rolle spielen.
Das ist nämlich tatsächlich 11 Stück an der Zahl, also
in 11 James Bond-Filmen spielen ZĂĽge eine wichtige Rolle.
Und wir gucken uns diese einzelnen Zähnen an und nehmen die auseinander,
besprechen die bis ins kleinste Detail.
Und wenn ich sage, wir, dann meine ich damit den Lars.
Das bin heute ich.
Ich bin dein einziger Gesprächspartner in unserer kleinen Themenfolge.
Mein Name ist Lars.
Ich bin der herausgeber des James Bond-Lex-Sekons.
Das ist das in offiziellen Achslagewerk zu ihren Flamings 007 mit Artikeln,
die besprechungen aktuellen Meldungen und Terminen aus der Welt von James Bond,
frei zu finden im Internet unter bondlexicon.de.
Wir grĂĽĂźen an der Stelle unseren Aufnahmeleiter Frank, der zwar nicht in
die Folge eingreift, aber im Hintergrund aktiv ist.
Und außer mir gibt es, den habt ihr schon gehört, heute den Cornelius.
Genau, meine Wienigkeit, ich bin ein professioneller Amateurkritiker und habe
einen kleinen Instagram-Channel mit dem Namen das Dorming-Kino, bei dem ich Filme
aus dem verschiedensten George mit dem recht simplen System, mich daumen hoch,
daumen runter bewährte.
Und dazu noch eine kleine Review-Schreibe, zieht es euch mal rein, findet ihr unter
das Dorming-Kino bei Instagram und Letterbox.
Okay, dann lassen es doch einfach mal einen
Blick in die allgemeine Filmhistorie werfen.
Die Eisenbahnen der Filmgeschichte.
Ja, das wollen wir machen.
Wir halten das ganz kurz, also nicht enttäuscht
sein, dass wir das nur ganz oberflächlich behandeln.
Es dient uns eher so ein bisschen als Hintergrund und Folie vor der wir dann die
Bondfilme angucken, wenn das nicht interessiert oder wer einen bestimmten
anderen Teil ansteuern möchte, kann wir immer unsere Kapitelmarken
benutzen, um direkt dorthin zu springen, wo es ihn interessiert.
Der Zug ist älter als der Filmhistorisch gesehen.
Die Eisenbahnen ist in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts, so langsam entstanden in der Form, wie wir das dann kennen,
während das Kino dann tatsächlich erst zu um
die Jahrhundertwende sich herausgebildet hat.
In England gab es eine der ersten öffentlichen
Eisenbahnenstrecken, die es 1825 eröffnet worden.
Und wenn wir so an alte ZĂĽge denken, dann kommen
wir uns natĂĽrlich dann Floks vor allem in den Sinn.
Einige ganz berĂĽhmte sind ja The Rockets aus dem Jahr 1829.
Und wenn wir nach Deutschland gucken, gab
es in den 30er, 40er und 50er-Jahren des 19.
Jahrhunderts zwischen NĂĽrnberg und FĂĽhrt.
Eine der ersten öffentlichen Eisenbahnenstrecken mit den berühmten
Dampfloks Adler und Feil, das hat man vielleicht schon mal gehört.
Und eine der bekanntesten Dampfloks ĂĽberhaupt
ist die Pacific, so heiĂźt dieses Modell.
Also wenn ich jetzt heute an eine historische Dampflok, also eine groĂźe Lock
denkt, die irgendwo vielleicht auch nochmal zu Sonderveranstaltungen in
Bahnhof einfährt, der hat wahrscheinlich sowas wie
die Pacific oder was Ähnliches jedenfalls vor Augen.
Und das Ganze hält sich dann über Jahrzehnte und so in der Mitte des 20.
Jahrhunderts.
Also 100 Jahre später läuft dann was die Zahlen angehtes Flugzeug.
Langsam aber sicher der Eisenbahn den Rang ab als Transportmittel.
Das heiĂźt, so in den 1950er-Jahren beginnt es dann, dass mehr
Menschen mit dem Flugzeug ganz mit der Bahn unterwegs sind.
Wir sind also so in dieser Spanne etwa
unterwegs, dass man eine grobe Vorstellung hat.
Das Kino, wie gesagt, entsteht dagegen erst am Ende des 19.
Jahrhunderts.
Die Brüderlimäer sind sicher nicht zwei Personen, die hier den Antwerden müssen,
wenn man schon mal ĂĽber Kino Geschichte spricht.
Die fangen in den 1890er-Jahren damit an Filme zu produzieren und sowas wie
Kino-Vorführungen öffentlich zu organisieren, wie wir das heute noch kennen.
Natürlich in viel einfacheren Form zunächst mal.
Aber hier liegt sozusagen der Grundstein.
Und die Frage, der wir heute nachgehen wollen, lautet im Kern.
Warum kommen denn Eisenbahnen so häufig als Motiv in Filmen vor?
Und im zweiten Teil unseres Podcasts dann, warum kommen denn
Eisenbahnen so häufig als Motiv in James Bond-Filmen vor?
Und dazu ohne, dass wir jetzt akademisch werden, wir sind beide keine studierten
Filmwissenschaftler, deswegen könnten wir das auch gar nicht.
Und wir wollen es auch nicht.
Aber zumindest als eine gewisse Grundlage, vielleicht zwei Punkte, die doch wichtig
sind, wenn wir unter diesem Gesichtswinkel Eisenbahnen ĂĽber Filme sprechen.
Zunächst mal gehen wir mal davon aus, wenn wir überhaupt über Filme reden,
dass wir das nur sinnvoll tun können, wenn wir annehmen, dass alle Elemente
eines Films grundsätzlich mal einen Sinn haben.
Der Film ist ein Kunstwerk, das von Menschen gemacht ist mit enormem
Ressourcenaufwand und eine plausible Grundannahme lautet alles, was in diesem
Film zu sehen ist, alle Gestaltungs-Elemente, die in diesen Film
eingefchlossen sind, haben irgendein Sinn, bzw.
hatten irgendein Zweck, ĂĽber die hat sich jemand Gedanken gemacht.
Jedes Element des Films hat seine Funktion, sonst wäre es nicht im Film.
Und die zweite Grundannahme, die hinter den Fragen, die ich eben genannt habe,
steckt lautet, ist kommen häufig Züge in Filmen vor und
insbesondere ist kommen häufig Züge in James Bond-Filmen vor.
Und dass das tatsächlich stimmt, das sehen wir gleich anhand unseres
Ăśberblicks ĂĽber die Seen, die in dem Zusammenhang zu nennen sind.
Wenn wir uns also fragen, welche Rolle spielen denn ZĂĽgen in Filmen?
Also mit anderen Worten, warum gibt's denn ZĂĽge in Filmen?
Dann könnte man jetzt erstmal auf die Idee kommen, dass die vielleicht so eine Art
praktische oder logische Funktion erfĂĽllen.
Und an der Stelle will ich hinweisen auf eine erste Quelle, die wir empfehlen,
wenn man sich zu dem Thema noch ein bisschen was durchlesen will.
Die Quellen, die wir hier erwähnen, finden sich auch in der Folgenbeschreibung.
Und zwar gibt's einen schönen S.A.
von David Lowbridge Alice, der den Blog
license to queer betreibt und dort einen S .A.
geschrieben hat von The Sleeper Train With Love.
Und der sagt hier, ganz praktisch, ist das eigentlich nicht sinnvoll,
dass in den Bonnfilm so häufig einen Zug
vorkommt, insbesondere in den späteren Bonnfilm.
Es ist häufig sehr unpraktisch, mit dem Zug zu fahren.
Er hätte genauso gut mit dem Flugzeug fliegen können.
James Bond als Weltgewandt im Agenten steht das Flugzeug als Transportmittel.
Ja, vielleicht sogar besonders gut zugesicht.
Und die James Bond-Filme beweisen das sogar selbst, indem sie häufig genug James
Bond mit dem Flugzeug auf die Reise schicken.
Im Gegenteil ist es häufig relativ gefährlich, mit dem Zug sich fortzubewegen.
Wir kommen nachher darauf, wie häufig James Bond in Zügen angegriffen wird.
Und deswegen kommt man relativ schnell darauf, wenn man ein bisschen liest oder
selber nachdenkt, dass das wohl kein praktischer Grund sein kann.
Deshalb Züge in Bonnfilmen oder in Filmen generell so häufig vorkommen.
Und das fĂĽhrt stattdessen zu der Frage, woran liegt's denn dann?
Und weiter zu der Frage, wofĂĽr stehen denn ZĂĽge im Film?
Was repräsentieren denn Züge, welche Funktionen haben Sie im Film?
Die nicht eine praktische ist, sondern eine erzählerische, eine künstlerische.
Also warum bauen Film schaffende ZĂĽge in Ihre Filme ein?
Und um Antworten auf diese Frage zu finden, wollen wir im ersten Teil unserer
Folge mal ein paar Filme ansprechen, die man vielleicht unbedingt erwähnen
muss, wenn man ĂĽber ZĂĽge in der Filmgeschichte spricht.
Und natĂĽrlich ist die Auswahl ganz subjektiv.
Also wir zählen jetzt hier Filme auf die uns so in den Sinn gekommen und bei der
Recherche untergekommen sind, zu denen wir eine besondere Beziehung haben oder von
denen wir glauben, dass die unter der
ThemenĂĽberschrift unbedingt genannt werden mĂĽssen.
Wir lassen ganz viele Filme aus, die man eigentlich auch nennen könnte.
Also bitte nicht enttäuscht sein, wenn jetzt der persönliche Favorit nicht dabei ist.
Aber wir wollen uns mal so einen ganz groben Ăśberblick verschaffen, ĂĽber die
groĂźen Eisenbahnfilm-Klassiker und aber auch ĂĽber andere Filme, in denen ZĂĽgen in
der einen oder anderen Form eine Rolle spielen.
Der allererste Film, ĂĽber den und wahrscheinlich sprechen muss, wenn man
sich über Züge in Film unterhält, stammt von den Brüdern im Limiär,
die wir eben schon angesprochen haben.
Das ist ein Film aus dem Jahr 1895, beziehungsweise 1896, die genauer
Entstehungszeit ist und kleines bisschen umstritten.
Und zwar ist es nach der Zählung, die es für die Filme der geprüter Limiär
gibt, der Film Nummer 653, gedreht in 35 Millimeter schon, also ein Standard,
der sich lange gehalten hat.
Und unter einer Minute lang, 40 Sekunden ungefähr hat dieser Film, das war ein
einziger Filmstreifen, der in den Kinos dann so durchgelaufen ist.
Und zwar war das die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in Lassiotar.
Lassiotar ist ein Order ne KuttersĂĽr und die Ăśberschrift dieses Films zeigt schon,
wo es geht, es geht um die Ankunft eines Zuges in einem Bahnhof und in den 40
Sekunden, die der Film dauert, sehen wir auch nichts anderes als ein
Dampfzug in einen Bahnhof einfahren und Menschen
aus dem Zug aussteigen und in den Zug einsteigen.
Angeblich soll das bei der VorfĂĽhrung so eindrucksvoll gewesen sein, diesen Zug da
auf sich zugefahren zu sehen, dass Menschen panisch aus dem Kino gerannt sind.
Man geht heute davon aus, dass das mal erzählt
wurde, um die Sache interessanter zu machen.
Aber das Beispiel zeigt sehr schön, dass einer der
allerersten Filme, wie gesagt, wir sind hier noch 19.
Jahrhundert, ausgerechnet diesen Zug zum zentralen Thema hatte, der Film,
die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in Lassiota, ĂĽbrigens prei auf YouTube zu
finden, die Rechte sind längst ausgelaufen, kann man sich mal anschauen.
Der nächste Film, in dem es zentral umzüge geht, schließt sich dann gleich 1903 an.
Und das ist die Great Train Robbery, der groĂźe
Eisenbahnraub von Edwin Porter aus dem Jahr 1903.
Wir sind jetzt hier, was die Länge angeht,
schon ein kleines bisschen fortgeschritten.
Knapp zwölf Minuten haben wir, das lohnt sich immerhin, schon man sich
hinzugesetzen und sich den Film anzugucken.
Der groĂźe Eisenbahnraub ist einer der frĂĽhen Filme von Edwin
Porter und einer der frĂĽsten Westernfilme, die wir kennen.
Und was aus meiner Sicht daran besonders interessant ist, das sieht man,
wenn man sich auch diesen Film vielleicht tatsächlich mal auf YouTube anschaut,
denn der ist auch frei verfĂĽgbar.
Je nach Schnittfassung sieht man am Anfang oder am Ende dieses Films, der groĂźe
Eisenbahnraub, eine Szene, in der eine der Hauptfiguren, tschĂĽss des Bahns,
sechs SchĂĽsse aus einem Revolver, direkt auf den Zuschauer abfeuert.
Das heiĂźt, wir sehen, wie gesagt, die nach Schnittfassung am Anfang,
also zum Einstieg in diesen zwölften, benütigen Film, eine Einstellung,
in der Bahns uns gegenĂĽbersteht und ein Revolver auf uns abfeuert.
Und als ich das das erste Mal gesehen habe, dachte ich, es ist ja erstaunlich,
wie stark die parallel hier zu der Ganbare Sequenz aus dem Bondfilm ist.
Man hat den Eindruck, dass das fast kein Zufall sein kann.
Wir kommen in unserer Themenfolge zur Ganbare Sequenz noch mal natĂĽrlich auf die
Entstehungsgeschichte dieses Elements der Bondfilme.
Aber wenn man das hier sieht bei Porte, dann hat man den Eindruck, dass das kein
Zufall ist, sondern da tatsächlich ein Zusammenhang besteht zur Ganbare Sequenz.
Und die Eisenbahn ist ganz unabhängig von diesem konkreten Film dann zum festen
Element in den meisten folgenden Westernen geworden.
Also ich denke, Cornelius, du hast wahrscheinlich einen besseren Ăśberblick.
Ich kenne das Schauer nicht so gut, aber es gibt wohl wenige Westernfilme,
in denen nicht auch eine Eisenbahn vorkommt.
Ganz genau.
Zügelspielen in vielen Westernen tatsächlich eine mehr oder weniger große Rolle.
Da gibt es ein verschiedenste Filme, die das noch mal aufgreifen.
Da gibt es wirklich nur darum, wann kommt ein Zug irgendwie an oder eben
gefilmt eine Verfolgungsjagd im Zugstatt, auf dem Zug.
Da gibt es auch verschiedenste von John Wayne ein
bisschen, wie wir später in die Italowestern rein.
Da gibt es ein verschiedenste Filme, die dann noch
irgendwie Zugszene mit etabliert haben und integriert haben.
Ist ja auf alle Fälle immer wieder ein Bestandteil,
ist es kein fester Bestandteil, sage ich mal.
Also es ist nicht irgendwie mandatory, dass es in jedem Westernfilm irgendwie
eine Zugszene gibt, aber es ist doch immer mal wieder Dreh- und Anelpunkt,
beziehungsweise auch irgendwie im Plot so verankert, dass zum Beispiel ein
Protagonist in eine neue Stadt ankommt zum Beispiel
oder der Zug dann abfährt und muss rechtzeitig da sein.
Hei nun fällt man zum Beispiel da ein, als Beispiel, wo es dann auch am Ende
darum geht, dann ist man wirklich aus dem Zug erwischen muss.
Letzten Endes bis hin zu vielen Elementen, die im
Western-George definiert wurden, sage ich jetzt mal.
Und dann aber wieder aufgegriffen wurden, späteren Filmen.
Das sieht man zum Beispiel auch am dritten Indiana Jones-Teile.
Da kommen wir gleich noch mal drauf zu sprechen.
Dann machen wir mal einen kleinen Sprung, zumindest ins Jahr 1926.
Also in die spätphase des Stummfilms, und man kann nicht überzüge in
Filmsprechen, ohne The General, den General von Basterkieten zu erwähnen,
am Film von Basterkieten und Plyte Bruckmann,
in dem Basterkieten auch die Hauptrolle spielt.
Im Film mit einem enormen Budget fĂĽr die Zeit, 750.000
Dollar, der aber zu seiner Zeit gar nicht mal erfolgreich war.
Heute allerdings als einer der wichtigsten Filme aus der ersten Hälfte des 20.
000 mehr Hunderts ĂĽberhaupt gilt.
Immerhin schon 79 Minuten lang, also wir sehen so ein bisschen,
wie sich die Geschichte des Kinos auch in Richtung längere Filme entwickelt.
Und ĂĽbrigens schon von United Artists produziert, die wir ja auch kennen,
aus dem Bond-Franchise.
Der Film spielt zurzeit des amerikanischen BĂĽrgerkriegs 1861 und der Protagonist
Johnny Gray hat in seinem Leben nicht nur eine geliebte Inform einer Frau,
sondern auch eine geliebte Inform einer Dumpflokomotive,
das ist der General und er ist LockfĂĽhrer.
Er fährt auf einer Strecke, die auch so ziemlich historisch geworden ist,
die Western and Atlantic Railroad in den USA, zwischen Atlanta, Georgia,
und Georgia Nougat in Tennessee.
Und diese Geschichte ist relativ verwickelt, ganz
drollig, also wirklich auch relativ lustig erzählt.
Auch den Film kann man sich gerne mal angucken, wenn man ihn im Netz findet,
lohnt sich sehr.
Die Geschichte läuft letztlich darauf hinaus, dass er Ärger mit seiner geliebten
hat, weil er bei Militär nicht genommen wird und sie erst
wieder mit ihm sprechen will, wenn er in Uniform ist.
Und eines Tages fährt dann seine geliebte mit dem Zug, der von ihm besteuert wird,
Unionisten, Karpand diesen Zug entfĂĽhren sowohl den
Zug, also die Dumpflokomotive als auch seine geliebte.
Das heiĂźt, seine beiden groĂźen Lieben sind jetzt
hier entfĂĽhrt, er nimmt die Verfolgung auf.
Und tatsächlich sehen wir in diesem Film sowas wie eine Zugverfolgungsjagd,
die unheimlich interessant inszeniert ist und die vielleicht berĂĽhmt ist.
Das Szene des Films, möglicherweise haben die viele dann doch vor Augen,
zeigte wie Bastakiten vorne auf diesem Kufhänger seiner Dumpflok sitzt.
Also wir sehen die Lok von vorne uns entgegenfahren, Bastakiten sitzt auf dem
Kufhänger drauf und die Unionisten, die den anderen Zug entführt haben,
werfen solche Holzbalken auf die Gleise, um ihn
entgleisen zu lassen, ihn, der sie verfolgt.
Und er schafft es dann im allerletzten Moment mit dem Balken, den er von den
Gleisen genommen hat, den anderen Holzbalken so von den Gleisen zu nehmen,
dass seine Lok dann da auf Reihe fahrt hat und er die Verfolgung fortsetzen kann.
Und weil er so tapfer ist, bitte natürlich später ins Militär aufgenommen,
seine geliebte Will wieder Kontakt zu ihm haben und alles wird gut.
Also auch das wieder ein Film, der sich im Grunde
genommen um einen Zug dreht von Anfang des Ende.
Ein vielleicht noch ergänzend dazu, was der Kitten war,
damals berĂĽhmt fĂĽr seine Stanz, auch zur damaligen Zeit.
Und hat Dinge gemacht, die eigentlich total abgefahren waren.
Und das haben sich viele Schauspieler aus der heutigen Zeit auch zum Vorbild
genommen, wenn unter anderem auch Tom Kschus, der tatsächlich auch in zwei
seiner mischen Possibilfilme richtig, richtig gute Zugsinnen
hat, auf die kommen wir auch gleich mal zu sprechen.
Jetzt muss ich mich schwer zurĂĽckhalten, wenn wir in die 30er, 40er und 50er Jahre
kommen, müssen wir nämlich überall für Titchcock sprechen.
Ich versuche es kurz zu machen.
Schon in ganz vielen seiner ganz frĂĽhen Filme aus den 30er Jahren, also zum
Beispiel Nummer 17 oder die 39 Stufen, kommen ZĂĽge vor.
Aber wenn man an Hitchcock und ZĂĽge denkt, dann kommt
einem vielleicht zuerst eine Dame verschwindet in den Sinn.
The Lady Vanishes aus dem Jahr 1938 mit Margaret Lockwood.
Einer der ganz groĂźen der Vorgehitchcock, der ihm
dann auch den Spungen nach Hollywood ermöglicht hat.
Und dieser Filme dreht sich um Miss Frey, ĂĽbrigens eine britische Spionen,
also auch eine gewisse Parallel zum James Bond, die nämlich mit vielen anderen
Figuren in einem Zug reist und der interessante Punkt des Plots besteht
darin, dass plötzlich diese Miss Frey verschwunden ist und alle anderen
Passagiere in diesem Zug behaupten, dass sie nie da gewesen wäre.
Also sie nie gesehen zu haben, nur eine Frau durchschaut, was hier passiert.
Ihr wird aber nicht geglaubt.
Und jetzt wird aufgedeckt, wo diese Frau geblieben ist und wer sie war.
Und wir treffen sie dann später tatsächlich in London wieder, also auch
das vielleicht so eine gewisse Parallel zu den James Bond Filmen.
Der Fremde im Zug, 1951 Strangers on the Train, da hat der Zug seinen Platz schon
im Titel, wer den Film nicht kennt, kann sich anhand des Titels schon denken,
dass es da um ZĂĽge geht.
Und hier lautet das Prinzip, dass in diesem Zug zufällige Begignungen
stattfinden, zufällige Kommunikationssituationen in diesem Bankenraum entstehen.
Aus dem Zug kann niemand aussteigen, während der Fahrt der Film, der Fremde im
Zug ist berĂĽhmt, auch dafĂĽr wie Hitchcock hier
montiert und die Bilder miteinander verbindet.
Wenn man ein bisschen was dazu lieĂźt, kommt man immer wieder auf den Hinweis,
dass hier auch die Ähnlichkeit, die ästhetische optische Ähnlichkeit
zwischen den Schienen, wenn man sich jetzt mal vorstellen, wie die in Filmen so
durchlaufen könnten, die Zug schienen auf der einen Seite und einem Film streifen,
der durch die Kamera läuft, auf der anderen Seite sich aufdrängt.
Lasst von Trees Europaritte auch immer wieder genannt, in dem Zusammenhang.
Und was ich ganz interessant finde, eine der Hauptfiguren in der Fremde im Zug
heiĂźt, Guy Haynes.
Und der Name kommt uns dann in einem der besten
Bond-Filme, nämlich in ein Quantum-Trost, wieder unten.
Ja, darüber lässt sie streiten, ob ein Quantum-Trost ein guter James Bond-Film ist.
Dazu verweisen wir auf unseren Watch-Hillungen zu ein Quantum-Trost,
auf den ich mich jetzt schon freue, ist da jedenfalls der Berater des
britischen Premier Ministers, der unsichtbare Dritte, Northby North West,
1950 mit Carrie Grant, kennt wahrscheinlich fast jeder, der ist mega
eine mysteriöse Organisation, die könnte auch fast wieder einen James Bond
erinnern, versucht hier einen Mikrofilm mit
Regierungsgeheimnissen aus den USA herauszuschmuggeln.
Und unser Protagonist, Mr. Thorne Hill Gerät, versehentlich in die Schusslinie,
er wird fĂĽr jemanden gehalten, der hier versucht, den Plan der
Organisation zu durchkreuzern, obwohl er damit in Wahrheit ĂĽberhaupt
nichts zu tun hat, und immer wenn er sich erklärt, glaubt, ihm aber niemand,
auch die Polizei nicht, und jetzt muss er auf
eigene Phase aus dieser Situation rauskommen.
Nicht zuletzt während einer Zugfahrt, es gibt in diesem Film sowohl eine
Speisewagensehene, die nicht ohne Einfluss ist auf
Casino Royale, auf den wir gleich zu sprechen kommen.
Hier unterhält sich Thorne Hill mit Yves Kender, der weiblichen Gegenfigur.
Und als ich den Film jetzt fĂĽr die Vorbereitung der
Folge noch mal geguckt habe, fand ich erst staunlich.
Wie explizit diese Speisewagensehene ist, also in Casino Royale kann man ja auch
davon sprechen, dass es zwischen Bond und Blind erotische Untertöne gibt.
Das wäre aber für der unsichtbare dritte Vorkommuntertrieben, sondern die gehen
sich hier wirklich mit Worten an die Wäsche und man wundert sich, was Ende der
50er Jahre möglich war, was ich heute vielleicht nicht mehr unbedingt trauen würden.
Und ganz berĂĽhmt ist dann die Zugkampfsehene in der unsichtbare dritte,
die groĂźen Einfluss hatte auf LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau,
auf den kommen wir gleich auch natĂĽrlich zu sprechen.
Und nicht zuletzt zu erwähnen, ist die Schluss-Einstellung.
Da ist wieder der Schnitt und die Montage typisch Hitchcock und interessant.
Es ist so, dass Yves Kender an einem Felsen hängt und runter zu stürzen droht
und Thorne Hill schafft es dann sie mit letzter Kraft hochzuziehen.
Dann gibt es einen Schnitt.
Wir sind im Zug und sehen, wie Thorne Hill Yves Kender hochzieht in das Klappe,
die beiden kĂĽssen sich.
Und dann haben wir einen weiteren Schnitt und wir sehen
in der AuĂźeneinstellung den Zug in den Tunnel einfahren.
Das ist an Symbolik nicht mehr zu ĂĽberbieten und vielleicht auch bei
denjenigen bekannt, die den ganzen Filmen noch gar nicht gesehen haben.
Interessant ist ĂĽbrigens auch der Einfluss, den der
Film hat auf Octopussy in einer ganz anderen Hinsicht.
In Octopussy spielen ja auch zĂĽge eine groĂźe Rolle.
Wir kommen gleich darauf.
Aber in der unsichtbare Dritte gibt es zu allem ĂĽberfluss auch noch eine
Auktionsszene von Hill versucht, die so ein bisschen zu sprengen,
indem er da sein Unfug treibt, was ziemlich lustig anzugucken ist.
Also diese Auktionsszene aus der unsichtbare Dritte ist auch eine Empfehlung.
Und diese Vorlage erkennt man ganz klar in der Auktionsszene
in Octopussy, in der das Farbeji einversteigert wird.
Man könnt ihr jetzt an der Stelle noch ewig weiter machen.
Ich mache das nicht.
In der Tradition steht dann sicherlich auch so was wie 1650 Up Paddington.
Die Vorlage von Agatha Christie natĂĽrlich noch mal
deutlich älter, aber die Verfilmungen von 61 dann danach.
Ich denke mal auch da kann man parallel sehen.
Also so geht das weiter und weiter, aber Hitchcock ist schon einer der ganz
groĂźen, auch wenn es um das Thema Zug im Film geht.
Wenn man in der Geschichte weiter schaut und sich Zugfilme
anguckt, kommt man nicht drum rum um Nord im Orient Express.
Der ja auch mehr als einmal verfilmt worden ist auch hier die Vorlage von
Agatha Christie wieder etwas älter, 1934.
Aber die Verfilmungen dann beispielsweise von Sydney Lammett aus 1974 mit Albert
Finney als Poirot und mit Sean Connery, übrigens als der Können erbafnet.
Sean Connery natĂĽrlich der erste James Bond darsteller.
Also nachdem er Bond war, hatte er auch in Mort im Orient Express mitgespielt.
Und eine der neuesten Verfilmungen, Connery weiĂź nicht, ob es noch mal eine
neue gab, die aus 2017 von und mit Kenneth Brenner.
Nee, das ist tatsächlich die letzte.
Und die war auch gar nicht so verkehrt.
Muss man nicht viel zu sagen, der ganze Film spielt im Zug.
Es gibt so klassische Elemente, es gibt eine Lavine, die verschĂĽttet,
die Strecke der Zugmas anhalten, ein Mord ist
geschehen und der Fall muss aufgeklärt werden.
Also einer der groĂźen Zugklassiker wĂĽrde ich sagen.
Richtig.
Ja, und wie gesagt, es gibt verschiedene Verfilmungen.
Die letzte ist echt ordentlich.
Kann man sich angucken, ist halt ein bisschen
Actiongeladener als die Bekannte aus den 70ern.
Aber kann sich auch gut angucken.
Also wir schon gehört habt, es gibt sehr, sehr viele Beispiele aus der Historie,
die man hier auffĂĽhren kann.
Es gibt aber auch tatsächlich, ich nenne es jetzt einfach mal jüngere
Beispiele, auch wenn ich jetzt zum Film nenne, der aus dem Jahr 1989 kommt,
den ich aber an der Stelle unbedingt erwähnen möchte.
Das ist nämlich der dritte Teil aus der Indiana
Jones Reihe, Indiana Jones und der letzte Kreuzzug.
Da gibt es die richtig, richtig gute Eröffnungsequenz mit dem Lada schon
verstorbenen River Phoenix, der einen jungen Indiana Jones spielt.
Und viele werden die Szene wahrscheinlich schon kennen.
Die Parallelen zu dem James Bond Film Octopus, der 83 erschienen ist,
also ein paar Jahre davor, die sind schon sehr stark.
Also man sieht schon wirklich das Spielberg, der
fĂĽr den Indiana Jones Film verantwortlich war.
Und auch immer, also auch selber auch ein sehr groĂźer James
Bond Fan ist und auch immer einen James Bond Film machen wollte.
Und ja dann von George Lucas ĂĽberredet wurde,
doch lieber die Indiana Jones Filme zu machen.
Sieht dann schon sehr stark, dass er sich an den James Bond Film in die Orientiert
hat und so auch hier im dritten Teil von Indiana Jones, die Eröffnungsszene.
Also nicht nur das wirb von einer wirklich so einer
Art pretitelsequenz hier sprechen in diesem Film.
Sondern wir hier uns wirklich an dem ganzen Aufbau dieser Szene sehr stark an
die Zugszene aus dem Film Octopus, die von 83 erinnert fĂĽhlen.
Und wer die Szene kennt, wir gehen auch später nochmal ein Bild darauf ein.
Im Indiana Jones Film dann sieht man auch wirklich wieder an der Protagonist
wirklich sich von Zug zu Zug mal oben drĂĽber mal durch den Bergong durch hangelt.
Das ist ein Circus-Zug, wenn man so will, mit verschiedensten Tieren, etc.
Und dann muss ich halt von einem Ende zum
anderen durchschlagen, das ist super gemacht.
Und die Szene macht wirklich immer wieder SpaĂź zum gucken.
Und das ist zum Beispiel nur ein Beispiel, wo wir parallel
zu den James Bond-Filmen, den Zügevorkom auch ziehen können.
Es gibt auch, ich habe sie vorhin erwähnt, auch die Mischem-Posibil-Filme.
Das sind auch Agenten-Filme.
Wir haben hier den ersten Teil von Mischem-Posibil, wo tatsächlich eine
Zugszene, eine signifikante Rolle spielt, bzw.
wirklich den Showdown des Films auch darstellt.
Und man hat dann später in einem späteren Mischem-Posibil-Teil Dead Rackening Teil
1, hat man dann auch wieder auf eine Zugszene
mit... also auf eine Action-Szene mit Zug gesetzt.
Und diese Szene ist wirklich auch richtig, richtig gut gemacht.
Die ist richtig spannend, dann macht richtig SpaĂź zum gucken.
Und es gibt jetzt Zickbeispiele aus der jĂĽngeren
Vergangenheit, auch in verschiedensten George.
Man kann das jetzt im Bereich Science-Fiction, kann man jetzt irgendwie
Snowpiercer-Nennen, man kann aus dem Bereich Horror, irgendwie Train to Busan
nennen, man kann aus dem Bereich Fantasy zum Beispiel Harry Potter nennen.
Das ist vielleicht auch noch ein ganz gutes Beispiel, bei
Harry Potter ist ja sowohl den BĂĽchern als oder den Filmen.
Die Zugfahrt von den Kindern von London nach Hogwarts, auch wirklich auch ein
wesentlicher Bestandteil der jeweiligen Geschichten, also jeweiligen BĂĽchern.
Weil vor allem ja auch im ersten Teil, da werden ja auch die beiden
Hauptprotagonisten nämlich Hermine und Ron auch mit eingeführt im Zug.
Also auch hier haben wir wirklich nicht nur der Zug als Fortbewegungsmittel um die
Protagonisten von A nach B zu bringen, sondern nein, ist es wirklich in ein
signifikanter Bestandteil des Plots und bringt auch die Story voran.
Ja, genau.
Und ich finde, dass die Harry Potter-Filme ein tolles Beispiel sind, an dem man auch
ganz klar sehen kann, welche Funktionen, Züge in Film erfüllen können.
Also du hast ja gerade schon gesagt, das dient
natĂĽrlich als Transportmittel, aber nicht nur als das.
Es ist auch wieder Handlungsort, die zentralen Figuren begegnen sich hier
in einer beengten Umgebung.
Sie können nicht aneinander vorbei.
Sie treffen sich zufällig und die weitere Handlung wird quasi erzwungen dadurch,
dass A mit B im selben Abteil landet.
Dann ist es aber auch ein Symbol fĂĽr die Trennung und fĂĽr die Verbindung auf der
einen Seite der Welt der Muggles und auf der
anderen Seite von Hogwarts und der Zauberwelt.
Also dieser Zug ist ja sozusagen das Bindeglied zwischen diesen beiden Welten.
Und es ist auch aus meiner Sicht ein Symbol fĂĽr die Entwicklung, die die
Figuren und insbesondere Harry natĂĽrlich durchmacht.
Und das erinnert mich ganz stark an den Zauberberg von Thomas Mann.
Das ist ja auch so ein groĂźer Klassiker, in dem Hans Kastor mit dem Zug nach Davos
fährt und dann da im Sanatorium Zeit verbringt durch den Zug.
Durch diese Zugfahrt ist der sozusagen getrenzt zwischen der Welt der Ebene,
die dann langsam aber sicher in den ersten Weltkrieg schlittert auf der einen Seite
und der Bergwelt auf der anderen Seite in der die Uhren ganz anders gehen.
Und so ein bisschen Entwicklungs-Roman, bzw.
Entwicklungsfilmcharakter haben wir auch die Harry Potter-Filme.
Also am Anfang des Films fährt Harry typischerweise
nach Hogwarts in einem bestimmten Zustand.
Und am Ende des Films kommt er mit dem Hogwarts Express aus Hogwarts zurĂĽck und
hat eine Charakterentwicklung durchgemacht, weil der Abenteuerbestanden
hat wieder tapferer geworden ist, wie der
Schlauer geworden ist und so weiter und so fort.
Und vielleicht muss man der Stelle noch erwähnen, dass das Vorbild für diesen
Hogwarts Express aus den Filmen der Flying Scotsmen ist, also ein historischer
Dampfzug der zwischen London und Edinburgh fährt.
Okay, genug Filmhistorie, jetzt lasst uns mal
auf die einzelnen James Bond-Filme gucken.
Die Zugzähnen der James Bond-Filme.
Wir gehen selbstverständlich chronologisch
vor und schauen uns alle James Bond-Filme an.
Die eine Zugzähne beinhalten.
Oder beinhalten sollten?
Zwingt er Zwingt er?
Dazu gleich.
Genau, also wir reden jetzt nicht davon, dass irgendwo im Hintergrund man Zug
durchfährt oder mal irgendwie ein Zug zu sehen ist im
Hintergrund, sondern wirklich, dass der Protagon ist.
Also James Bond, welcher Darsteller auch immer, wirklich im Zug am Zug ist,
da irgendwas mit dem Zug passiert.
Und diese einzelnen Filme gucken wir uns jetzt im Detail an.
Es sind tatsächlich, wer hat das gedacht, 11 an der Zahl.
Und wie gerade gesagt, wir starten chronologisch, deswegen starten wir jetzt
mit dem ersten James Bond-Film, in dem James Bond in einem Zug zu sehen
ist, nämlich Liebesgrüße aus Moskau aus dem Jahre 1963.
LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau und der Orient Express.
In Liebesgrüße aus Moskau spielt die Hand um zunächst mal in London und verlagert
sich dann nach Istanbul.
Da kommt Bond noch mit dem Flugzeug hin.
Anders als im Roman wird das aber im Film gar nicht weiter auseinandergelegt,
abgesehen davon, dass wir sehen, wie er in Istanbul landet.
An der Stelle verweise ich auf unsere Themenfolge zu James Bond im Flieger,
auch nicht minder interessant.
Aber die ganze zweite Hälfte des Films, die wird dann durch den Zug als
Transportmittel geprägt und zwar durch kein geringeren Zug als den Orient Express.
Ich denke mal, von dem hat jeder zumindest schon mal gehört.
Ich denke mal, wenn man sich zurĂĽck erinnert an LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau und den
vielleicht auch seit einer Weile nicht mehr gesehen hat, dann erinnert man sich
fast zuerst an einige dieser Zug sehen, die
sich ja zu den stärksten Seen des Films gehören.
Die Dampflok hat sogar auf das Filmplakat zu LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau geschafft.
Es ist so, dass Bond diesen Kuh im Konsulat von Istanbul da erfolgreich ĂĽber
die BĂĽhne gebracht hat, er hat die Lektor gestohlen und jetzt flĂĽchtet er mit Tanya
Romanova und der Hilfe von Karen Bay zum Bahnhof in Istanbul.
Da erwischen die ganz knapp den Orient Express.
Wir haben eine ganz klassische Szene, die Zugpfeife erklingt.
Alles muss eigentlich auf den Zugrennen, der Schaffner pfeift, die Fahrgäste
winkten und verabschieden sich von ihren Lieben und
Bond und Romanova schaffen es gerade noch in den Zug.
Wir werden beobachtet von dem russischen Sicherheitsoffizier Benz, der ebenfalls
noch auf springt und aus dem Fenster des abfahrenen Zuges werden, die beiden
beobachtet von Red Ground, dem Handlanger des Films.
Vielleicht ganz kurz zum Orient Express, weil es so ein iconischer Zug ist,
der in der Geschichte eine besondere Rolle spielt, also einer der bekanntesten
europäischen Züge, der ursprünglich mal und zwar von 1883 an von Paris,
ĂĽber Strasbourg, MĂĽnchen, Wien, Budapest und Bucharest nach Istanbul verkehrt ist.
In der Folge des ersten Weltkrieges ist dann die Strecke so ein bisschen verlegt
worden und fĂĽhrte dann so ein bisschen weiter sĂĽdlich der Orient Express,
wenn man es genau nimmt, hieß dann auch etwas anders, nämlich Simplon Orient
Express, weil er durch den sogenannten Simplon Tunnel gefahren ist und da den
Ăśbergang zwischen der Schweiz und Italien gemacht hat, in dem Zustand war er dann
auch Grundlage fĂĽr den Roman, die bis grĂĽĂźe aus
Moskau, in denen diese Zugfahrt auch vorkommt.
Also insofern hält sich der Film relativ nah an die Romanvorlage von 1957 und 1962
ist dann die Strecke noch mal ein bisschen geändert worden.
Der Name wandelte sich auch nochmal leicht, dass man in der Direct Orient
Express auf dieser sĂĽdlichen Strecke auf dieser sĂĽdlichen Strecke.
Wir haben ganz klassische Zugsehen, wĂĽrde ich jetzt mal sagen Cornelius,
wir haben sehen in Zugabteilen, wir haben Begegnungen in den engen Gängen
vor den Abteilen, wir sehen wie Abteil Türen abgeschlossen werden, wie Fahrgäste,
wo obachtet werden, im Zug und alles ist unterlegt mit dem regelmäßigen Poltern der
Eisenbahn, die über die Schwellen fährt, die Dampflok Pfeift, wir haben Schnitte
auf die Radsätze der Dampflokomotive, wir sehen das Gestängern des verhandeln
Zug, ist das so ein Eindruck von Dynamik vermittelt, also im Prinzip ist hier alles
enthalten, was wir mit so einer Zugsehne in Verbindung bringen, oder?
Genau, du hast das perfekt sammgefasst, also ab dem Zeitpunkt, wo der Film dann im
Zug spielt, kann man eigentlich schon mehr oder weniger von dem Film in dem Film
sprechen, weil das wirklich noch mal so eine ganz eigene Handlung
ist und ich da auch wirklich die ganze Story so zuspitzt.
Und ich finde, ich bin ja eben ein sehr großer Fan von dem Film, also Liebesgrößer
das Moskart, weil bei mir einen ganz hohen Stellenwert ist in meinen Augen nicht nur
eine der besten Sean Connery Filme, sondern generell einer des Guns in
Franchises, weil er wirklich sich so wirklich komplett
abhebt und ganz anders ist als alle anderen Filme.
Der ist ja wirklich sehr sehr geerdet, man sieht wirklich ein richtiger
Spionageagentenfilm, da geht es wirklich um Teuschen, um Wer mit Weben,
um Versteckspiel, um hintergehen und so weiter und so fort.
Also es ist wirklich eine starke atmosphärische Dichte, alle Hitchcock,
wir haben ihn vorhin genannt, also das erinnert schon alles sehr an seinen Stil
und ich finde diese Szene, um das zurĂĽckzukommen, was du gerade gesagt hast,
klar, ich finde diese Szene im Zug haben auch
so ein StĂĽck weit so was romantisierend ist.
Also ja, der Urin der Express hat sowieso irgendwie so was romantisches an sich,
aber das ist ja hier wirklich der Punkt, dass man hier zum einen in diesem
romantisch oder vermeintlich aber auf der anderen Seite wirklich diese
Bedrohlichkeit von Red Grant als Gras ausgeht.
Und das macht genau auch diesen Scham aus, dieser Szene und auch diesen
Spannungsbogen, der hier auch richtig, richtig gut gespannt wird.
Und wie du schon sagst, wir sind am Bahnsteig, wir sind am Zug, wir sind in
den Abteilen und man bewegt sich wirklich mit den Protagonisten
durch den kompletten Zug und es passiert auch wahnsinnig viel.
Also du hast eben schon erwähnt, dass es parallel zu Hitchcock gibt und ich
hatte eben schon mal gesagt, dass er insbesondere fĂĽr seine Montagen berĂĽhmt ist.
Ich finde das sieht man hier auch wieder sehr, sehr schön.
Also was ich als Kind, da kann ich mich noch dran erinnern, schon ganz toll fand,
waren diese, ich glaube, sind zwei Einstellungen, vielleicht sind sogar drei,
in denen man im Hintergrund die Karte sieht, also eine Landkarte, die sozusagen
die Zugstrecke zeigt und dann darĂĽber geblendet wird, die auĂźen an sich der
Dampflokomotive wieder dieses Geschenke sich dreht und wieder so eine Eindruck von
Geschwindigkeit vermittelt und dann erkennt man auf der Karte, wo man gerade
langfährt im Hintergrund, die Eisenbahnen dazu, die passende Musik.
Ja.
Ich finde das trägt unheimlich zu der Atmosphäre bei
dir gerade eben ja auch schon sehr gut beschrieben hast.
Das ist ja auch ein Stilelement, was auch wirklich in vielen Abenteuer,
Filmen, Western und auch letzten Endes in
Diana Jones Filmen ganz oft verwendet wurde.
Machen wir auch noch SpaĂź.
Genau.
Und dann nutze ich ja auch jede Gelegenheit, um einen meiner heimlichen
Lieblingsfilme ein Quantum trost zu verteidigen, das will ich ja auch machen.
Das ist ja aufgefallen, dass es in dem Orient-Express ziemlich am Anfang dieses
Zugabschnitts eine Szene gibt, in der Bond und Kerin bei im Gang stehen
und in diesem Gang begegnet ihn dann eine Frau mit Kopftuch.
Und die Kamera verfolgt diese Frau, die beiden
James Bond und Kerin bei unterbrechen ihr Gespräch.
Wir sehen, wie diese Frau ins nächste Abteil geht und hinter sich die Türe schließt.
Und diese Figur spielt einfach nie wieder irgendeine Rolle.
Und ich finde ganz interessant zu sehen, dass wir hier
so eine Elemente ihre FĂĽhrung des Publikums haben.
Also das ist einfach so eine Momente-Eritation.
Die Filmsprache weist ganz deutlich darauf hin, dass diese Figur jetzt wichtig ist.
Das ist sie aber ĂĽberhaupt nicht.
Und das gleiche wird ja der anderen Szene in einen Quantum trost vorgeworfen.
Also wenn da beispielsweise Dominic Green bei seiner Veranstaltung in diesem
Ruinenhaus zu seiner Rede ansetzt und wir dann teilweise mit der Kamera Figuren
verfolgen, die ĂĽberhaupt gar keine Rolle spielen, dann sehe
ich darin auch ein bisschen die BesgrĂĽĂźe aus Moskau wieder.
Ja, aber das ist tatsächlich, das macht der Film sowieso richtig gut.
Gerade auch in dieser Zugsehene, dass du dieses...
Wie man darf mit dem Drauen, wenn jetzt Kerim
und James Bond dann sich auch unterhalten.
Man muss ja auch mal drauf achten, wie oft sie sich umgucken.
Ich schauen aus dem Fenster, was ist da los?
Wer läuft jetzt von einer A nach B?
Wenn jemand vorbei läuft, dann seghten sie die Stimmen.
Und das machen die richtig gut, einfach dieses Versteckspiel.
Und diesen Spannungsbogen eben sehr aufrecht halten, das wird sich schon richtig gut.
Terence Young macht das sehr gut.
Ich glaube, wir haben ja noch nicht erwähnte Regisseur von die Besgrüße aus
Moskau, den er natĂĽrlich zentral fĂĽr verantwortlich ist.
Ja, das macht da vor allem wesentlich besser als im ersten Film in Dr. Noh.
Also da gelingt ihm dieses Momentum nicht so wirklich, sage ich mal.
Ziemensweise die suspense aufzubauen.
Das gelingt hier viel, viel besser.
Es liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass man sich
auch sehr, sehr stark hier an die Buchvorlage gehalten hat.
Und ich finde, ihr LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau ist ja, glaube ich, mit unter einer der...
Also mit Casino Royale natĂĽrlich auch.
Aber wirklich eine Einbuch.
Oder bzw.
die Verfilmung von LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau ist wirklich sehr, sehr nah am Buch dran.
Und das Buch ist ja auch schon sehr, sehr spannend.
Ich glaube, dass es mitunter auch ein SchlĂĽsselfaktor, warum der Film auch
wirklich diesen Spannungsbogen hat und diesen gerade an Spannungen, weil die sich
einfach wirklich stark an die Buchvorlage halten.
Ja, wĂĽrde ich sofort zustimmen.
These vielleicht.
Dr. Noh fehlt zum perfekten Film der Zug.
Ja, den fehlt so einiges, wĂĽrde ich sagen, im Vergleich zu diesem Film.
Aber ja, ne, da passiert schon.
Und das ist auch wirklich genau das, was ich vorhin gesagt habe.
Es ist wirklich so ein Mini-Film im Film.
Es ist auch eigentlich der Höhepunkt.
Ich weiĂź, es gibt danach noch den Showdown mit dem
Hubschrauber und der Boots-Geschichte und so weiter.
Aber das finde ich persönlich gar nicht so spektakulär.
FĂĽr mich ist wirklich eigentlich der Hauptmoment und der beste Teil des Films,
diese komplette Zugsehene.
Die finde ich einfach fantastisch.
Was auch daran liegt, dass man einfach zu dem Zeitpunkt ja noch nicht weiĂź,
was genau abgeht.
Sie wissen, dass jemand kommt, sie wissen, dass irgendwas passiert,
aber keiner weiĂź, was passiert.
Und dann hast du diese kleinen VersatzstĂĽcke.
Du hast einmal eben den Mord an Kerem Bay.
Du hast dann noch die Morde an, diverse anderen, kleineren Figurchen,
sag ich mal, die jetzt um Kerem Bay rum arbeiten.
Du hast diese Momente, in denen der Zug immer wieder anhält.
Genau.
Das sind auch so Spannungshöhe Punkte.
Also während der Fahrt kommt die Gefahr sozusagen immer nur von ihnen.
Aber sobald der Zug anhält, können dann auch Personen von außen kommen.
Genau.
Sei es an Bahnhof, sei es an GrenzĂĽbergang.
Richtig.
Und dann, wenn dann letzten Endes Red Grant zusteigt, ist ihr Bond am Anfang ja
auch ein bisschen skeptisch, traut ihn aber dann bis zu den berĂĽhmten Dinner-Szenen.
Und die finde ich auch richtig, richtig gut.
Die mache ich auch sehr gerne.
Und weil ihr ihn dann so auch entlarvt, bis hin zum tatsächlichen Showdown
zwischen Red Grant und Bond im Zugabteil, den ich
ja tatsächlich auch richtig, richtig gut finde.
Weil er wirklich hier auch noch mal... Also du hast
einfach in dieser Seele diese richtig dichte Atmosphäre.
Das ist wirklich ein kleines Zugabteil.
Dann gibt es diese prĂĽgelei, die ja wirklich fĂĽr die damalige Zeit schon richtig.
..
ja ein anfängeschnichen brutal war und ziemlich straight und direkt war.
Und da muss man hier an dieser Stelle auch
definitiv Peter Hans noch mal erwähnen den Cutter.
Der wirklich hier aus diesen Räumlichkeiten des Beste rausgeholt.
Der wirklich mit schnellen Schädten gearbeitet hat mit verschiedensten
Kameraschwenkens, um hier diese Klopperrei wirklich perfekt einzufangen.
Und das ist wirklich richtig spannend inszeniert, bis hin dann zu zum finalen
Schuss, sage ich mal, den dann Bond abfeuert.
Aber das ist wirklich richtig, richtig spannend gemacht.
Und ich muss auch ehrlich sagen, das ist so mit unter die Beste Zug,
dass die Zähne nicht nur im Bond-French heißt, sondern
wahrscheinlich auch in der ganzen Filmgeschichte.
Das ist natĂĽrlich immer schwer zu sagen, weil man nicht
alles ĂĽberblicken kann, aber ich sehe es ganz genau so.
Ja.
Ich finde das fängt schon an mit der ersten oder
einer der ersten Einstellungen dieser Zugkampfsehne.
Der erste Schuss, den der abgegeben und abgefeuert
wird, der schießt nämlich gleich mal das Licht aus.
Und das fĂĽhrt dazu, dass ich diese ganze
Szene in dem Abteil so im Halbdunkel abspielt.
Die beiden James Bond und Fred Grant kämpfen auf beengtem Raum miteinander,
rangel miteinander.
Keiner kann sich vor dem anderen in Sicherheit bringen.
Die ganze Szene ist unĂĽbersichtlich.
NatĂĽrlich auch durch den Schmitt unĂĽbersichtlich fĂĽr die Zuschauerndung gemacht.
Die beiden Männer kämpfen sich sozusagen von
dem einen Ende zum anderen Ende des Abteils vor.
Man versucht, als Zuschauer nachzuverfolgen, wer jetzt hier eigentlich wo ist.
Am Ende ist einer Tod und es dauert so eine Gedenksekunde, bis man verstanden hat.
Das war der Böse und der Gute hat gewonnen.
NatĂĽrlich.
Spoiler Alarm fĂĽr diesen Film aus 1963.
Und also ich finde auch bis heute jedes Mal, wenn ich die Szene angucke,
findet sich auch in unserer Playlist auf YouTube.
James Bond im Zug, dass die einen wieder packt.
Also es ist echt ein paar Minuten Spannung jedes Mal wieder.
Ja, vor allem ein Ausschlaggebnergrund in der Szene ist Robert Shaw als Wright Grant.
Der einfach wirklich den kompletten Film eigentlich kaum Screen Time hat.
Er wird ganz am Anfang eingefĂĽhrt.
Er spricht gar nichts.
Und hat dann eigentlich seinen Moment dann auch im Zug.
Spricht dann auch zum ersten Mal wirkliche Sätze.
Und ist ja auch von der Statue her Bond einfach definitiv ĂĽberlegen.
Im Buch ist es ja noch krasser dargestellt, ehrlich gesagt als im Film.
Also das kommt ja viel krasser rĂĽber.
Und ehrlich gesagt, wenn man sich da noch mehr an das Buch gehalten hätte,
hätte der Kampf wahrscheinlich noch ein bisschen anders ausgeschaut.
Aber Robert Shaw spielt das einfach so fantastisch.
Er ist am Anfang, spielt ja noch...
Willer Bond noch täuschen, indem er vorgibt, jemand anders zu sein.
Bond fällt tatsächlich drauf rein.
Kommt dann... Der Dialekt kommt jetzt schon komisch vor, aber er denkt sich nicht.
Und dann am Ende revilt er dann seine wirkliche Person.
Und das ist einfach grandios gespielt.
Und mich wundert ĂĽberhaupt gar nicht, dass Steven
Spielberg Ihnen in diesem Film entdeckt hat.
Und dann fĂĽr den weiĂźen High auch gekastet hat, fĂĽr die Rolle des Quins.
Also super Schauspieler, super gekastet.
Und ich finde es auch richtig gut, dass man hier jemanden Bond gegenĂĽber stellt.
Die Welt jetzt nicht klar und schlecht ist, sondern
wirklich eine überlegende Person, sage ich mal, körperlich.
Die wirklich die Szene, in dem sie noch mal viel mehr spannend macht, sondern
einfach nicht zu 100% weiĂź, wie der Ausgang ist.
Im Roman hat Red Grant noch eine viel extremere Hintergrundgeschichte,
die das ganze erste Kapitel des Romanens liebes GrĂĽĂźe aus Moskau bildet.
Das zum GlĂĽck im Film weggelassen wurde, also eine intelligente Entscheidung.
Aber es gibt Anklänge.
Also im Roman ist es so, dass er tatsächlich diese Mondsucht sozusagen hat.
Also immer bei vollem Mond hat er das Bedürfnis etwas zu töten.
Das sind am Anfang kleine Tiere und später dann Menschen.
Und daran... Ein richtigen Blutrausch, den richtigen Blutrausch.
Und daran erinnert in der Zugkampf Szene im Film noch, wenn Bond auf Knieen vor ihm
kauert und ihn ganz provokant ins Gesicht fragt, aus
welchem ihren Haus bist du eigentlich ausgebrochen.
Das ist sicherlich noch eine Anspielung sozusagen
auf diese Hintergrundgeschichte im Romanan.
Wobei ich an dem Punkt sagen muss, das finde ich tatsächlich, wenn man den
Romanen gelesen hat und das mit dem Wissen, das du gerade mal erzählt hast,
die Stichwort Mondsuchtig Blutrausch.
Das finde ich tatsächlich im Film ein bisschen widersprüchlich, weil Bond kniet
ja, dann erzählt ja Red Grant die ganze Spekte Nummer und so weiter.
Und dann bietet aber Bond immer die GoldmĂĽnzen an, die er ja dann annimmt.
Aber eigentlich müsste wenn es der Grant wäre aus dem Film, er aus dem Buch müsste
er eigentlich ihm Kompromissos einfach abmurxen.
Den dĂĽrfte das Geld eigentlich oder das Gold
viel mehr aus dem Koffer komplett egal sein.
Ja, stimmt zu.
Also wenn man eine Schwäche der Szene finden wollte, dann vielleicht diese Plot
Twist sozusagen, wie kriegt Bond ihn dazu,
jetzt plötzlich nach seiner Pfeife zu tanzen.
Und dann am Ende ja diesen Koffer mit der Gaskartusche zu öffnen, na ja,
indem er ihn mit den GoldmĂĽnzen lockt.
Wenn man so ein bisschen in die Literatur guckt, findet man ganz häufig den Hinweis,
dass diese Golds Soffelands, die da in dem Koffer versteckt
sind, zu damaligen Zeit wohl unheimlich viel wert waren.
Also deutlich mehr als man sich heute vielleicht so vorstellt, aber trotzdem ich
stimme völlig zu, das ist so ein bisschen untypisch für Red Grant und sein
Charakter, dass er sich da jetzt plötzlich vom Geld ablenken lässt.
Jupp.
Es folgt dann wieder ein relativ klassisches Element, der Zug wird am
BahnĂĽbergang angehalten und hier nutzen dann Bond
und Romanova die Gelegenheit vom Zug zu kommen.
Es gibt so ein Versteckspiel um die Waggons drumherum.
Ich glaube, du hast es nicht vorbereitet oder wir haben
jedenfalls in der Vorbereitung nicht darĂĽber gesprochen.
Schätz mal, welcher Teil des Films damit jetzt im Zug gespielt hat.
Wir haben ja als Vergleichsmarsch, vielleicht so ein ganz kleines bisschen
Feuerball, bei dem die Meinungen ja schwer auseinandergehen, ob die Unterwassersehen
jetzt ein bisschen zu länglich sind oder nicht.
Hier in LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau haben wir im zweiten Teil die Zug sehen,
Schätz mal welchen Anteil die am Film hat.
Also bei Feuerball sagt man ja mehr als ein Viertel spielt Unterwasser.
Da habe ich mal so das GefĂĽhl, fĂĽr mich erscheint es immer ein bisschen weniger.
Ich kann es jetzt gar nicht sagen, ich wĂĽrde
es aber vielleicht auch ein Viertel sagen.
Stimmt ganz genau, obwohl es einen vielleicht kĂĽrzer vorkommt.
Also die Zugsehne ist 30 Minuten lang, der ganze Film 115 Minuten.
Also 30 von 115 Minuten entfallen auf die Zugsehne.
Ich persönlich liebe diese Unterwassersehen in Feuerball,
ich wĂĽrde die nicht kĂĽrzen, aber ich stimme
schon zu die Zugsehnen in LiebesgrĂĽĂźe aus Moskau.
Kommt mir auch tatsächlich ein bisschen kurzweiliger
vor, als die Unterwassersehen in Feuerball.
Ja und dann geht das Ganze unter anderem in diesen
Hubschrauberangriff ĂĽber den du eben schon mal genannt hast.
Ăśbrigens das wiederum in den Zitat aus der unsichtbare Dritte, dem Hitchcock Film,
in dem es einen Angriff mit einem Flugzeug ist, der hier wieder aufgegriffen wird.
Eine estetische Sache ist mir noch aufgefallen und zwar finde ich sehr schön
eine Einstellung, in der die Kamera aus dem Zugfenster raus schaut.
Der Zug fährt im Bahnhof ein, wird immer langsamer und kurz bevor der Zug stehen
bleibt, schiebt sich in diesen Blickwinkel
aus dem Fenster des fahrenden Zuges hinein.
Das schild auf dem draufsteht Sagreb und daran erkennen wir, dass wir jetzt im
Bahnhof von Sagreb angekommen sind, der Zug hält an.
Das fand ich eine ganz schöne und ziemlich moderne Einstellung.
Was ist die Moral aus diesem James Bond Film und seiner Zugsehne?
Trinken diemals rotwein zum Fisch, schon gar nicht roten
Kianti, dann wirst du auch nicht von James Bond ĂĽberfĂĽhrt.
So ist es.
Okay, dann kommen wir zum nächsten James Bond Film, nämlich man lebt nur zweimal
aus dem Jahre 1967.
Man lebt nur zweimal und teiger Tanaka's Privatzug.
Hier haben wir auch wieder eine Zugsehne, auch wenn diese recht kurz ausfällt.
Genau, die spielt nur eine untergeordnete Rolle, ist auch keine drei Minuten lang,
aber immerhin ein Zug in Tokyo.
Also trifft James Bond seinen Kontaktmann vom japanischen
Geheimdienst, Tiger Tanaka, gespielt von Tetsu Rotamber.
Und hier passiert was, was so ein bisschen an diese lustigen BĂĽros von M erinnert,
die der ja auch an allen möglichen und unmöglichen Stellen immer mal wieder hat
vom U-Boot bis ins Flugzeug.
Tiger Tanaka hat nämlich hier einen Büro in seinem Privatzug, den er benutzt,
um sich durch Tokyo zu bewegen.
Bond rutscht ja ĂĽber so eine metallne Rutsche in Tiger Tanaka's BĂĽro,
mehr oder weniger unfreiwillig.
Und dann wird ihm versprochen, dass der Weg hinaus
deutlich bĂĽrdevoller sei als der Weg hinein.
Und das ist dann tatsächlich auch so nämlich in Form
dieses Privatzuges, in denen die beiden da einsteigen.
Vielleicht ganz kurz zu dem Bahnhintergrund.
Wir sehen in der kurzen AuĂźenansicht immerhin,
dass das so rot beise eingefärbte Wagen.
Mit einer Verzierung sind die tatsächlich auf eine der Tokyota-U-Bahn verweisen.
Nämlich die Marunuschilinie.
Das ist die Linie Nummer vier der Tokyota-U-Bahn.
Und wir haben hier keine Rumpeln und kein
Gestänge und keine Außenansichten von Dampflox.
Sondern wir haben ganz im Gegenteil japanische Effizienz, Modernität,
die beiden fahren in dieser U-Bahn los und das ganze Surt wie ein Kätzchen.
Es ist alles ganz ruhig und sie können da ihre
Arbeit und ihrem Gespräch weiter nachgehen.
Bond erweist sich dann natĂĽrlich als Auskennung, indem er weiĂź, dass Sake bei
ganz genau 98,4 Grad fahrenheit serviert werden muss.
Und in diesem Zug finden sich auch sonst allerlei
Annehmlichkeiten, Kunstwerke hängen an der Wand.
Es gibt nicht nur das vollwertige BĂĽro, sondern auch so eine
Projektionsmöglichkeit, auf der die sich dann Mikrofilme angucken.
Und sehen, dass die Ning-Po dieses Containerschiff offenbar noch alle spielt.
Man sieht ja hier auch, dass wir uns eigentlich ja nicht im Inneren eines Zuges
befinden, sondern dass im Studio gedreht wurde.
Das sieht man auch einfach, weil, wie du schon gesagt hast, man hat es sich
irgendwie des Rattern von einem Zug oder
irgendwie außenszenen, wo der Zug vorbei fährt.
Man sieht auch keine Fenster, man sieht nur so einen Licht-Einfall, der sich ein
bisschen bewegt, um anzumuten, dass der Zug sich im Bewegungssetzer fährt.
Aber sonst kriegst du eigentlich da nicht wirklich eine Zugatmosphäre mit,
weil das Video schon sagt, dass alles sehr knien
ist, sehr effizient, sehr modern eingerichtet.
Es ist komplett anders als bei LebensgruĂź
aus Mosko, was wir gerade besprochen hatten.
Also eine ganz andere Szene soll auch was anderes darstellen.
Wir reden ja hier quasi von MS-Pondor aus Japan.
Und deswegen soll es ja hier nicht ein klassischer Speisewagen, kein klassischer
Speisewagen darstellen, sondern einfach wirklich
ein mobiles Headquarter, wenn man so will.
Gefällt mir ehrlich gesagt, ganz gut.
Ich finde die Szene auch ganz charmante, ehrlich gesagt.
Man fĂĽhrt, wie du schon gesagt hast, den Kontakt hier
ein und geht dann auch gleich in die Handlung ĂĽber.
Also das sitzt ja gar nicht, das ist nur mittels im Zweck hier mehr oder weniger.
Man sucht die Basis, man hat einen Schreibtisch, man tauscht Informationen
aus und wie du schon gesagt hast, die Szene ist auch nicht lang.
Ich glaube keine drei Minuten und dann sehen wir schon wieder eine nächsten Szene.
Genau, ich finde das ist ein typisches Beispiel fĂĽr so eine kleine Zugsehne in
einem Film, die jetzt keine zentrale Rolle spielt.
Der Film wäre zu note auch ohne die Zugsehne ausgekommen, aber mit ist er besser.
Ja, aber wie im auch sei, was ich in die Szene immer ganz lustig finde ist,
sie gehen ja in den Zug rein und setzen sich erst einen Schreibtisch gegenĂĽber und
dann heißt es ja, sie möchten bitte das Bild der Vergrößer haben.
Und dann gehen sie in den Zug an eine andere Stelle und das ist dann ganz
lustig, weil dann sitzen sie da vor diesem Bimmer
und sitzen aber in dieser Bimmer vor allem.
Ja gut.
Gehen Sie, gehen Sie in das andere Zugakteil zu
dem Projekt dahin und sitzen dann auf dieser Bank.
Und diese Bank fand ich schon immer, also ich weiĂź gar nicht, was ist,
es ist keine Bank, es ist kein Sofa, das ist so halbe Rund geformt.
Und dann sitzen sie da, es sieht mega umbequem aus und sitzen aber auch richtig
dicht beinander und gucken an zusammen diese Bilder an.
Und die fand diese Szene dann so komisch, warum hocken sie sich da so eng hin?
Und ich habe auch dieses Möbelstück nicht verstanden.
Wenn man sich dafür interessiert auf welchen Möbeln Bonn gerne und nicht so
gerne sitzt, empfehle ich die Kurzgeschichte, ein Quantum trost,
Quantum auf Solis, in der am Anfang erwähnt wird, wie unwohl sich Bonn auf
bestimmten Möbeln fühlt.
Aber ja, es mir noch nie so aufgefallen, wenn ich
die Szene das nächste Mal sehr achte ich mal drauf.
Okay, dann schreit wir voran, wir sprechen jetzt über im Geheimdienst ihrer Majestät.
Im Geheimdienst ihrer Majestät und das Zugunglück.
Ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich wundern,
warum wir diesen Film auch mit dabei haben.
Genau, denn wer sich jetzt fragt, was macht eigentlich der Zug hier in im
Geheimdienst ihrer Majestät, an den erinner ich mich gar nicht?
Hat nicht etwa viel vergessen, sondern vielleicht noch nicht gehört,
dass es eine berĂĽhmte nicht im Film gelandete Szene gibt, die ursprĂĽnglich
aber mal als relativ wichtige Szene angelegt war.
Und zwar erinnern wir uns daran, dass Bonn
hier in London dieses College of Arms besucht.
Also, das liegt noch vor der Fahrt in die Schweiz.
Und dort im College of Arms will er ja Sir Hillary Bray treffen, als der er sich dann
später in den Alpen mir auch selbst ausgibt.
Und als Bonn hier bei Hillary Bray eintritt und jetzt spreche ich wirklich
ĂĽber die Szene, die auch im Film gelandet ist, da ist ein Mitarbeiter, ein junger
Mann, bei Hillary Bray Fidian, wird er auch mit Namen einmal ganz kurz genannt.
Und Fidian, dieser Mitarbeiter von Hillary Bray, ist
offensichtlich für die Zeichnungen und die Entwürfe zuständig.
Und wir erinnern uns daran, dass wir hier in der Szene das
Familienwappen der Bonn sehen, mit dem Motto Albis Non-Zufikid.
Also, die Welt ist nicht genug in dem Band, unter dem Watten.
Das Watten ist ja erstellt worden, damit Bonn da so eine gewissen Vorwand
sozusagen bekommt, mit dem College of Arms in Verbindung zu treten.
Und in einer Frühenskrippversion für den Film ist es so, dass nach diesem Gespräch
mit Hillary Bray, das ja Gespräch ist, in dem die beiden verabreden, dass sich
Bonn da als Bray ausgibt, um dann blofelt auf die Stiche zu kommen.
Bonn da beim Hinterausgehen mitbekommt, dass dieser Mitarbeiter von Hillary Bray
die beiden belaust hat, was natĂĽrlich ein Sicherheitsrisiko darstellt.
Also, dieser Mitarbeiter hat offensichtlich böses im Sinne,
hat die beiden belaust und kann jetzt potenziell diese Informationen weitergeben.
Und es entwickelt sich dann in dem skripten Verfolgung Bonn verfolgt fĂĽr den
bis ins Postabend in London, das so ein bisschen in der Nähe der Tänse auch liegt,
bis hinein in einen Tunnel.
Und es ist ebenso, dass in diesem Postabend so kleine GĂĽterzĂĽge,
die wirklich auf so Schmalspur schienen fahren, die Post transportieren.
Und der Mitarbeiter von Hillary Bray wird dann tatsächlich
von einem dieser kleinen Transportbahn getötet und überfahren.
Und um diesen Vorgang zu verdecken und diesen ganzen Ablauf zu verschleiern,
versteckt Bonn jetzt den Helfer diesen Fidient auf den groĂźen Eisenbahn schienen
und organisiert einen Zugunfall.
Und zwar einen Zugunfall der Eisenbahn, die aus dem Bahnhof San Pancras ausfährt.
Und durch diese Verschleierungsaktion soll sozusagen verhindert werden, dass später
herauskommt, was sich dazu getragen hat und wie fĂĽr den Zutode gekommen ist.
Alles das ist niemals im Film gelandet, wie gesagt, ist zu finden in einer
früheren Skriptversion, die dann später so geändert
wurde, dass diese ganze Szene nicht vorkamen.
Im Film ist es aber interessanterweise so, dass Bonn und Mittelbahn nach dem Besuch
im College of Arms mit dem Zug in der Schweiz ankommt.
Das ist die Berner Oberlandbahn, die wir da sehen.
Mit der kommt er in lauter Brunnen an am Bahnhof.
Das ist der Bahnhof, an dem er von Irma Bund und Grunde abgeholt wird.
Und im Hintergrund sehen wir hier in einer
Einstellung ganz deutlich den VerbĂĽndeten von Bonn.
Das ist der Blonde, der später auch oben auf dem Berg
dann noch mal noch Rolle spielen wird, Sean Campbell.
An dieser Bahnstation stehen Bonn's Ankunftsbeobachten und eine Zeitung lesen.
Also wir sehen in der Einstellung ganz deutlich wie der eine Tageszeitung vor
sich aufgeschlagen hat, nämlich den Daily Express.
Im Hintergrund läuft zum ersten Mal das Lead to how Christmas trees are grown,
über das man auch langer sprechen könnte.
Aber auf der Titelseite dieser Tageszeitung sehen wir unter anderem eine
Meldung und die lautet da 19 People Killed in Rush Hour Rail Crash.
Und diese Meldung in der Tageszeitung ist eine Anspielung auf die Szene,
in der der Zug da aus San Pancras in London verunglĂĽckt
ist, auf die Szene, die also gar nicht im Film gelandet ist.
Aber diese Anspielung in Form der Meldung in
der Tageszeitung, die ist im Film geblieben.
Und wer diese LĂĽcke kennt hat an dem Punkt immer die interessante Erfahrung,
dass man da sozusagen so ein Easter Egg wieder erkennt, dass man eigentlich nur da
verstehen kann, wenn man die Hintergrundgeschichte kennt.
Wer sich das ganz genau angucken will, dem empfehlen wir an der Stelle eine
Quelle und zwar ein Buch von Charles Helfenstein aus 2009, The Making of On Her
Majesty's Secret Service in dem auch relativ ausfĂĽhrlich auf den Punkt eingeht.
Und im Übrigen hatten wir eben schon mal Thomas Mann's Zauberberg erwähnt,
ich finde, an denen wird man hier einfach auch wieder erinnert.
Also der Zug bildet hier in Majesty's wieder so ein bisschen die Verbindung
zwischen der Welt des Talts und der Welt der Filmhandlung auf dem Berg,
wo unser Hail James Bond dann sein Abenteuer bestehen muss und sozusagen
anders vom Berg runterkommt als er aufgegangen ist.
Das ist eine Parallele, die man vielleicht ziehen kann.
Okay, dann lass uns doch zum nächsten James Bond Film schreiten.
Wir gehen ein paar Jahre in die Zukunft, nehme ich ins Jahr
1973 und sprechen ĂĽber den Film Leben und Sterben lassen.
Leben und Sterben lassen unter Crescent.
Der erste Film mit Roger Moore als James Bond.
Und hier ist die Zugsehne komplett anders gelagert
und aufgebaut als in den bisherigen James Bond Filmen.
Wir haben den Showdown gegen Kananga hinter uns und solitär und James Bond
fahren mit dem Zug von den amerikanischen SĂĽdstaaten Richtung New York.
Was ist besonders beziehungsweise, was ist anders
zu den Zugsehnen, die wir bisher gesehen haben?
Man merkt, wir haben hier nicht nur einen anderen Regisseur drauf sitzen,
sondern auch den neuen Wundersteller Roger Moore.
Man merkt nämlich gleich, dass die Action-Scenen hier ganz anders inszeniert
sind als noch zum Beispiel die Szene von Liebeskuss
aus Mosko in der James Bond gegen Red Grant kämpft.
Als nämlich Roger Moore hier mit Tihi kämpft,
merkt man einfach hier den ganz anderen Einschlag.
Es ist weniger brutal als Back Henry, es ist deutlich humorvoller gehalten.
Und was hier auch tatsächlich mit Einzug findet, sind
die berĂĽhmt berĂĽchtigten One-Liner von Roger Moore.
Also die nitten Sätze, die ja sagt, wenn er irgendwie ein Kilt und man merkt
auch wirklich hier einen ganz anderen Einschlag.
Und das finde ich eigentlich ziemlich erfrischend, macht auch wirklich live in
der Dye aus, der wirklich hier einen ganz anderen Ton einschlägt.
Und Roger Moore als einen ganz anderen Bond einfĂĽhrt und etabliert.
Ich fand das eigentlich wirklich im Kontrast zu dem, was wir bisher gesehen
haben in den Zug-Scenen eigentlich ganz cool, muss ich sagen.
Weil das wirklich den Ton trifft und auch wirklich sehr gut zu dem Film passt.
Was mich ein bisschen gewundert, hat zu dem Zeitpunkt, als ich es zum
ersten Mal gesehen habe, ist, dass wir wirklich
nochmal so ein Mini-Showdown nach dem Showdown haben.
Es gibt es hier in Bonnfilmen recht häufig, dass man so, da kommen wir auch
später noch mal drauf, dass wir irgendwie einen Höhepunkt haben.
Und dann aber der Film noch mal endet mit nochmal, also einen kleineren Showdown
einig mal, der aber auch so ein bisschen immer mit zum
Augenzfinkern ist, ein bisschen humoristisch angelegt ist.
Ja, stimmt.
Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich mir das selber schon so klar gemacht habe,
aber jetzt, wo du es sagst, kommt es doch häufiger mal vor, ein bisschen vielleicht
so Octopus, wo sicher viele darĂĽber lustig machen, dass der Film im Grunde genommen
dreimal endet und man so ein bis zwei Enden vielleicht auch sich hätte sparen können.
Ja, wenn man gemeint ist, aber du hast recht.
Genau, das ist nochmal so eine Art Code, die da angehängt wird.
Also eigentlich ist der Film schon vorbei und dann gibt es aber nochmal,
noch mal so ein Nachklapp wie bei Goldfinger zum Beispiel im Flugzeug.
Richtig.
Oder auch bei The Living Daylights, wo du eigentlich ja den groĂźen Showdown
mit Nekros und Afghanistan und Wallerbumbau und Flugzeug und alles es dabei hast.
Und dann gibt es aber nochmal den, den ich ja eigentlich zum vernachlässigen
finde, den Fall zwischen Whitaker und James Bond.
Du hast schon erwähnt das Bond und Solidär hier aus den Südstaaten unterwegs sind
nach New York, genau gesagt aus New Orleans, wo ja der
eigentliche Höhepunkt mit Kananga ausstadt gefunden hat.
Und sie fahren hier mit einem Dieselzug und zwar mit dem Crescent.
Und dieser Crescent, der ist in den 70er
Jahren von Southern Railways betrieben worden.
Danach dann von Amtrak, also diese Amtrak-ZĂĽge, kennt
man aus den USA vielleicht bis heute sind die konisch.
Und auch diesen gibt es tatsächlich bis heute noch.
Es ist nicht so viel rauszufinden ĂĽber die technischen HintergrĂĽnde, weil der Zug ja
auch nur so ein bisschen am Rande ĂĽberhaupt zu sehen ist
und als Technik, als Technologie keine groĂźe Rolle spielt.
Die Lokomotive ist wohl eine Baureihe GG1, der Pencilvania Railroad.
Das wĂĽrde jedenfalls zu der AuĂźenlackierung
passen, die man später auch noch mal kurz zieht.
Die ist so ein bisschen im Artikostil gehalten.
Man sieht dunkles Rot mit einem gelben Streifen und solche
Locks gab es bis 1983, das wĂĽrde also zeitlich hinkommen.
Vielleicht können uns Eisenbahnen begeisterte Hörerinnen und Hörer mal was
dazu schreiben, wenn sie hier die Lokomotive oder die Wagen erkennen.
Was ich ganz interessant finde ist, dass der Ăśbergang in diese Szene,
du hattest eben den Fight mit Kananga schon
erwähnt und dann diese Koder, die angehängt wird.
Und schon in dem Ăśbergang haben wir das Eisenbahnthema.
Nachdem Kananga sich fördünisiert hat und explodiert ist, sozusagen fragt solitär
nämlich Bond, wie kommen wir denn jetzt hier raus?
Und der zeigt auf dieser Einschienenbahn, die Kananga da als Drogentransporter
benutzt und sagt mit der guten alten Eisenbahn.
Und dann gibt es wieder einen Schnitt und wir sehen diesen Crescent, also da wird
sozusagen mit diesem Eisenbahnmotiv auch schon gespielt.
Und wenn man noch ein bisschen weitergehen will und nach Mustern und Motiven und
Zitaten sucht, dann finde ich ganz interessant, dass in der eigentlichen Zug
Szene, auf die du gleich bestimmt noch zu sprechen kommst, nämlich den Kampf in Zug,
Bond ja unter anderem als Verteidigungswerkzeug eine Leiter benutzt.
Und Tiki zerschlägt ihm dann sozusagen da die Sprossen der Leiter, mit der sich
verteidigen will und wenn man es ganz auf die Spitze treffen will, könnte man sagen,
dieses Muster der Leiter mit den Sprossen, das erinnert ja nur
durchaus an das Muster der Eisenbahnschienen mit den Schwellen.
Du und deine Leiter.
An dieser Stelle ist vielleicht noch mal interessant zu erwähnen, dass bei der
Kampfsehne zwischen James Bond und Tiki bei der Schauspieler darauf bestanden
haben, dass sie die Stanz größtmöglich selber machen.
Was aber auch wirklich daran lag, dass man auch sehr schwer einen Standman
fĂĽr den Tiki-Darsteller gefunden hat, weil er
wirklich von der Statue her sehr besonders war.
Und ich fand es schon ganz cool, dass die sich auch, die haben,
ich hab gelesen, dass die recht viel miteinander
geprobt haben dieses Stanz und das sieht man auch.
Und ich finde, das hat auch so den Weg geäbnet, wie dann zukünftig auch so
Kampfsehne ausschauen, auch in ZĂĽgen.
Was findet dann später noch meinen anderen Roger Muljams Bond 5 sehen werden?
Ich finde jetzt, wo du sagst, dass der Szene auch sehr sehr gut tut, dass die
beiden selbst gemacht haben, was ja fĂĽr Roger
Muljams nicht selbstverständlich sein sollte.
Nein.
Auf zwei Punkte wĂĽrde ich noch ganz kurz eingehen.
Zum einen, wenn man den Roman, der die Vorlage fĂĽr diesen Film bildet,
nämlich Leverntletter I aus dem Jahr 1954, anschaut, dann wird man feststellen,
dass das Kapitel Nummer 10, die Ăśberschrift des Silver Phantom.
Und das ist das Kapitel mit der Zugsehne, die also im Roman auch schon vorkommt.
Hier ist es der Silver Phantom, der Zug, der dann eine Rolle spielt,
der von der Pennsylvania Station, die aber nicht etwa in Pennsylvania liegt,
sondern als Penn Station in New York City.
Nach St. Petersburg fährt St. Petersburg nicht etwa in Russland, sondern in
Florida, und mit dem es Bond hier unterwegs, das ist man das eine.
Und das zweite, auf das wir noch kurz zu sprechen
kommen mĂĽssen, ist die Schluss-Einstellung.
Denn der Film endet ja nicht mit Tiki und James Bond und Solitaire, sondern erendet
mit einer letzten Einstellung, in der wir die Lokomotive von vorne sehen.
Und auf dieser Lokomotive sitzt der Baron Samdi, der eigentlich im Film getötet
worden ist und jetzt aber plötzlich wieder lachend auf dieser Lokomotive drauf sitzt,
uns entgegengefahren kommt, in die Kamera guckt, also hier
auch die vierte Wand durchbricht und seinen Hut abhebt.
Der Film ist aus, es kommt die Schlusstitel und tatsächlich war wohl mal
hinter den Kulisten geplant, den Darsteller Jeffrey
Holder im nächsten Film auch wieder auftreten zu lassen.
Insofern hat man den hier quasi am Ende wieder platziert, den Zuschauer
verunsichert, hat er jetzt doch ĂĽberlebt und was
mit dem, warum ist dieses Ende so merkwĂĽrdig?
Irgendwie passt es auch dazu, dass der als Baron
Samdi, der Chef ĂĽber die Untoten sozusagen ist.
Aber die Szene daran kann ich mich noch erinnern, fand ich als Kind doch ehrlich
gesagt ziemlich verunsichern, weil ich nicht verstanden
habe, was das soll und das auch so ein bisschen gruselig war.
Jann vor allem ist die Szene auch perfekt, musikalisch und normalt vom Titelsson,
live in the die, das passt an der richtig, richtig gut.
Also ich mochte die Szene mal richtig gerne.
Der Titelsson, der dir sehr gut gefällt.
Ich mag Paul McCartney leider nicht.
Ja, ich bin halt so ein Beatles-Jünger, aber unabhängig davon ist live in the die,
wirklich auch einer meiner...
Ja, schon wirklich definitiv in meinen Top 10-Bonds-Hongs, wenn ich sogar Top 5
vielleicht, also der schon wirklich sehr gut, der stichst schon sehr heraus.
Da ich keine Ahnung von Musik hab, kann ich ganz
unbefangen sagen, dass mir das einfach nicht gesellt.
Ich glaube, wir können eine Empfehlung abgeben,
wer was genaueres über diesen Song wissen möchte.
Dem können wir durchaus ans Herz legen, die Folge zu leben und sterben lassen von
unserem allerliebsten Schwesterpodcast im Gehörgang ihrer Majestät, in dem sich
Sebastian ganz elaboriert über diesen Song auslässt.
Ja, die Folge ist fantastisch, das ist die erste
Zahl der Filmbesprechungen zu live in der Teil.
In der Sebastian wie Glaskate gesagt hat, wirklich diesen Song in einem
Detail-Gerad, auseinander, wie ich das echt
noch nie so gesehen habe oder gehört habe.
Und das ist wirklich hochinteressant, unbedingt
anhören, wenn ihr da mehr Input braucht.
Eine letzte Erwähnung, uns war von Bob Simmons, der eigentlich in dieser Zeit
noch der ĂĽbliche Standmen der Bonda-Steller war.
Wir haben eben schon gesagt, er ist hier nicht zum Einsatz gekommen, weil die
beiden ihre Zugkampfsehen ja selber drehen wollten und auch gedreht haben.
Aber er hat die Szene immerhin choreografiert, also es ist
mitverantwortlich dafĂĽr, dass die so gut geworden ist.
Genau, ein Stichwort Bob Simmons, das ist eine
perfekte Überleitung zu unserem nächsten Film.
Wir sprechen nämlich als nächstes über der Spion, der mich liebte aus dem Jahr 1977.
Der Spion, der mich liebte und der Kampf im Schlafwagen.
Vier Jahre später fährt James Bond gespielt von Roger Moore im Film der
Spion, der mich liebte, wieder mit dem Zug.
Diesmal mit dem Bonkel Anja Amasura von Ägypten nach Sardinien.
Warum auch immer?
Das ergibt eigentlich ĂĽberhaupt gar keinen Sinn,
warum man da mit dem Zug irgendwie fertig wird.
Ich wĂĽrde auch echt interessieren, wie da die Zugverbindung ist.
Da musst du ungefähr eine Million mal umsteigen.
Da wäre jeder Flug auf alle Fälle sinniger gewesen.
Das ist wieder ein gutes Beispiel fĂĽr das, was wir eingangs hatten.
Also ein praktischen Grund dafĂĽr, den Zug zu nehmen, gibt es hier nicht.
Das muss wohl ein estetischer Grund sein.
Lars hat ja vorhin Bob Simmons erwähnt.
Der Stand Man und Stand Coordinator fĂĽr so viele Bondfilme hat auch hier mitgemischt.
Und ich würde auch in diesem Artezug eben gleich erwähnen.
Und hier auf die Klopper-Rei zwischen Bond und George, aka BeiĂźer eingehen.
Warum mache ich das?
Weil ehrlich gesagt, ihn nicht, wie bei Live in the Die, den wir gerade
besprochen hatten, passiert in diesem Zugsehen.
Auch nicht viel anderes.
Also anders als bei Liebesgrößer aus Moskau, wo er
wirklich ein groĂźer Teil des Films in diesem Zug spielt.
Und da auch wirklich viel Exposition passiert,
weil der Film und die Story voran getragen wird.
Es ist ja sowohl bei Live in the Die, als auch bei das Beihuloft-Miso.
Dass es hier eine Zugsiene gibt, die Protagonisten fahren von A nach B.
Es gibt eine Klopper-Rei und das war es.
Die Szene sind auch beide nicht sehr wirklich lang.
Und deswegen wĂĽrde ich jetzt auch direkt mit
der Klopper-Rei oder der PrĂĽgelei einsteigen.
Ich denke, das müssen wir in dem Fall tatsächlich, denn was ich besonders schade
finde, ist, dass hier die Speisewagen-Szenen ĂĽbersprungen wird.
Also wir sehen, das vielleicht noch ganz kurz.
Zunächst mal einen Establishing-Short.
Klassisch auĂźen an sich dieses Zug, der im
Halbdunkel auf uns zugefahren kommt, die Lock fift.
Und dann rattert dieser Zug an uns vorbei.
Es ist offenbar ein Nachtzug.
Ein elektrischer Zug, wie du eben schon gesagt hast,
von Ägypten nach Sardinien irgendwo dazwischen.
Also uns behandelt es sich hier offensichtlich um Stockfurtage,
also Archivaufnahmen, die einfach fĂĽr den Film verwendet worden sind.
Wenn man in die Literatur guckt, findet man den Hinweis, dass das
Wohl-in-Personen-Triebwagen der Schweizer Bundesbahn
sein könnte, der ja genutzt wurde, oder zu sehen ist.
Und zwar der Baureihe RBE44.
Wir können das nicht verifizieren.
Vielleicht gibt es wieder Hörerinnen und Hörer, die sich auskennen.
Und anhand dieser kurzen Einstellung erkennen können, was das ist.
Dann freuen wir uns auch da ĂĽber RĂĽckmeldung.
Und alles, was dann passiert, die in den Aufnahmen sind wieder im Set entstanden.
Und dann steigen wir eine in die Szene und sehen
nur wie Bond und Amazon war vom Essen zurĂĽckkommen.
Und er sagt, das ist ja erstaunlich, also was sie hier von Appetit entwickelt haben.
Und sie sagt ja, ja, so kenn ich mich gar nicht.
Das muss wohl am Reisen mit dem Zug liegen.
Ja, das geht mir tatsächlich, wenn ich aus dem
Bord bist, so vom ACE kommen wir nicht wirklich so.
Aber wie dem auch sei, ich hätte diese Szene wie die beiden in Speisewagen
sitzen, auch gerne gesehen.
Ich finde aber tatsächlich die Überleitung an richtig gut.
Also die beiden kommen vom Essen.
Gehen in ihren Abteil zurĂĽck, wiegen sich vermeintlich in
Sicherheit und möchten sich eventuell sogar näherkommen.
Sich nochmal einen kleinen Nachtisch organisieren.
Genau.
Ich finde das in der Szene übrigens sehr schön gemacht, dass das so unklar ist.
Wollen Sie jetzt oder wollen Sie nicht?
Das ist so ein Vorei, ein Non-Vorei im Moment.
Ich glaube eher lauscht sogar an der Zwischen-TĂĽr zwischen den beiden Abteilen,
was ja fast so ein bisschen creepy ist.
Und Sie ĂĽberlegt auch ob Sie sich jetzt aussehen soll oder nicht.
Und dann lächelt sie so ein bisschen in sich hinein.
Also ich finde diese Zerrissenheit ist da ganz gut dargestellt.
Ja, und vor allem...
Ja, man weiĂź ja wirklich jetzt...
Also wenn jetzt Beißer nicht aus dem Schrank käme,
wäre es in meinen Augen definitiv dazu gekommen.
Anja Amasewa gespielt hier vom barbare Bach, möchte noch
schnell was im Schrank aufhängen, macht die Schranktüre auf.
Und wir haben tatsächlich einen Jamsgeher,
in einem James Bond filmen, wenn man so will.
Nämlich Beißer steht im Schrank.
Es gibt einen krassen Summen an seinen Gesicht.
Und ich muss ehrlich sagen, als ich das zum ersten
Mal gesehen habe, da war ich noch recht jung.
Da hat es mir Schampel gebeutelt, ehrlich gesagt.
Und dann beginnt die berĂĽhmte Klopper-Rei, die hier wirklich in meinen Augen sehr
ähnlich inszeniert ist, wie bei Live In The Die.
Wir haben ja vor dem Bob Simmons erwähnt, der hier
tatsächlich dann am Ende aus zum Fenster geworfen wird.
Also, es tatsächlich so passiert.
Da hat dann der Rischitz-Hör auch John Glenn gesagt, wo er hat gedacht,
er ist stĂĽrb bei dem Stand, aber er wollte das unbedingt selber machen.
Aber ich muss wirklich sagen, dadurch, dass die
Szene so ähnlich ist, wie die bei Live In The Die.
Weil die ist ja sehr ähnlich gelagert, die ist auch eher...
Wie soll ich sagen, wie es auch eher nicht so
hart, die eher irgendwie mit ein bisschen...
Ja, Ironie mit drin und so weiter.
Also, ich wĂĽrde es recht leist und humorvoll.
Ja, genau.
Also, es geht wirklich...
Es ist wirklich sehr, sehr stark oder sie erinnert, sehr,
sehr stark an die Szene von Live In The Die, finde ich.
Ja.
Und deswegen tue ich mir auch manchmal, dass es schwer
diese beiden Zugklopper-Reihen auseinanderzuhalten.
Mhm.
Ich seh dann immer so, okay, war das jetzt die Zug-Syn oder die?
Das war nicht die.
Weil beide auch aus dem Fensterflieger am Ende des Tages, also die und auch BeiĂźer.
Ja, ja, stimmt.
Genau.
Also, ich konnte die immer dann immer nicht so ganz zu 100 %
auseinanderhalten, weil die halt wirklich sehr ähnlich sind.
Aber trotzdem funktionieren beide Szenen fĂĽr sich sehr
gut, auch in dem jeweiligen Film, in dem Kontext sehr gut.
Und ich mag das eigentlich, fand das eigentlich immer ganz lustig, weil es
passt voll zur Zeit, es passt voll zum Stil der Roger Moore-Filme.
Und hebt sich auch wirklich krass ab zu der Schlägerei aus die Wiskurse aus Moscow.
Was mir jetzt beim nochmal anschauen, der Szenen
natĂĽrlich mit Blick auf die Vorbereitung der Folge.
Zum ersten Mal, glaube ich, bewusst aufgefallen
ist, wie auch hier mit dem Ton gearbeitet wird.
Also, wir haben in der Szenen am Anfang dieses sachte Rumpeln des Zuges so ein
bisschen im Hintergrund, damit man nicht vergisst, dass man sich in Zug befindet.
Aber in dem Moment, in dem, wie du eben sagst, dass der Jamsger kommt und BeiĂźer
aus dem Schrank fällt, dreht der Ton plötzlich auf.
Und wir haben dieses Pfeifen und Rattern des Zuges, die ganze Zeit im Hintergrund
ĂĽbertrieben laut, als Zeichen auch noch mal dafĂĽr, dass jetzt gerade hier
Bedrohung stattfindet und das eine Action-Szene ist.
Und natĂĽrlich ist es sozusagen, die willkommene Gelegenheit, nachdem ja
eben sozusagen noch nicht ganz klar war, ob die beiden jetzt
nur wollen oder nicht wollen, fĂĽr Bond an ja zu retten.
Du hast eben schon gesagt, der Beißer, der wird aus dem Fenster befördert,
vorher nutzt Bond eine Nachtischlampe, deren Glühbirne erzerschlägt, um den Beißer.
Das ist auch wieder so ein klassisches Thema, sozusagen mit seiner eigenen Waffe
zu schlagen, nämlich mit diesem Metallgebis, an das er die kaputte
Glühbirne, der Nachtischlamp erhält, sodass der Beißer dann Stromschlag über
sein Metallgebis versetzt bekommt, kann den so überwältigen und dann aus dem
Fenster werfen, verletzt sich dabei allerdings.
Und Anja Amasova ist dann gerne bereit, sich um Bond zu kĂĽmmern.
Da Bond ja den Beißer in seinem Abteil aus dem Fenster befördert hat, müssen sie
jetzt natĂĽrlich leider gemeinsam in Anjasabteil gehen, denn in Bond's Abteil
zieht es ja zum Fenster rein und deswegen bleibt
ihnen nichts anderes ĂĽbrig, als das Bett zu teilen.
So ist es.
Der BeiĂźer kommt ĂĽbrigens auch gut weg.
Wir sehen in einer kurzen Einstellung, dass er in Graben landet.
In dem Ding leisen, sich den Anzug abklopft und so ein kleines bisschen
irritiert ist, aber es scheint ihm nicht viel passiert zu sein.
Ja, jetzt zeigt man auch noch mal die Anfangstrichen
und Unsterblichkeit dieses Charakters.
Eine Sache ärgert mich an dieser Szene unfassbar.
Ich weiĂź nicht, ob du auch drĂĽber gestorbert bist und weiĂź, was ich mal eine.
Weil wir in der Tabletbeist in den Tisch...
Nee, das fand ich ein bisschen unsinnig, aber nicht schlimm.
Warum macht er das eigentlich um seine Stärke zu demonstrieren?
Wahrscheinlich.
Weil er so ein Brass auf diese Tischplatte hat.
Nee, was mich unfassbar ärgert, weil ich die Szene jetzt
auch noch mal in der deutschen Synchro geguckt hab.
Ist als dann diese ganze Szene vorbei, ist dieser Kampf.
Anja ist ausgenockt, kommt zu sich und fragt, was denn hier eigentlich es
passiert ist, sagt Bonn zu ihr im Deutschen in der deutschen Synchro.
Auch nichts, er kam bloĂź auf einen kleinen Happen vorbei.
Und ich finde das einfach wahnsinnig ärgerlich, weil er im englischen Original,
nämlich sagt, he just dropped in for quick bite.
Also da gibt es diese BeiĂźerreferenz.
Und gerade im Deutschen heiĂźt er doch BeiĂźer.
Warum hat er denn nicht gesagt, er ist oft ein bisschen vorbei gekommen,
was ja sogar sprich wörtlich Sinn ergeben würde.
Also da dachte ich, wer da die Synchro gemacht
hat, den wĂĽrde ich ehrlich gesagt rauswerfen.
Ja, das stimmt tatsächlich.
Boah, ich hab den Film schon irgendwie nicht mehr auf Deutsch gesehen.
Ich müsste mir das nochmal angehören, ehrlich gesagt.
Wir haben jetzt gar nicht so aufgefallen.
Ja, verpasste Gelegenheit.
Ja.
Genau, die ganze Szene endet dann mit so einer
klassischen AuĂźenaufnahme des Nachtzuges.
Ich weiĂź nicht, ob man nicht auf die Idee gekommen war oder bewusst darauf
verzichtet hat, den Zug dann jetzt hier in den Tunnel einfahren zu lassen.
Das hätte gut gepasst.
Ja.
Aber das war den machen vielleicht an der Stelle zu platz.
Ja, in vor allem, wenn man hat es ja schon ein StĂĽck
weit mit diesen Licht aus in Niveskurs aus Moskau gehabt.
Aber klar, hätte man hier auch mal machen können.
Wir sind in den 80ern gelandet.
Wir reden als nächstes über Octopussy aus dem Jahre 1983.
Octopussy und der deutsche Zirkuszug.
Hier haben wir eine Zugsehne der ganz besonderen Art mit dabei.
Genau.
Der 35 unter anderem um Octopussy die Titelgebende Schmugglerin gespielt von
Maut Adams, die mit ihrem Wanderzirkus unterwegs ist.
Das ist ihre Schmuggelaktivität.
Sie schmuggelt Schmuck.
Das ist hier ein Fall fĂĽr die Spracherziehung.
Was ja schon schlimm genug ist.
Aber da wird eben noch einer draufgesetzt.
Ihr Zirkus macht halt in Karl Marx statt.
Die Stadt, die wir seit 1990 wieder als Chem jetzt kennen.
Und der böse Wicht Kamalkan, gespielt von dem großartigen
Luigi und da, missbraucht dieses Zirkusunternehmen.
Das fĂĽr sich genommen ja schon die Tarnung fĂĽr eine Schmuggelaktion ist.
Um den zu schmuggelnden Schmuck auszutauschen, ohne Octopussy's wissen.
Gegen eine Atombombe.
Und diese Atombombe soll mit dem Zug von Karl
Marx statt nach Feldstadt gebracht werden.
Wer sich jetzt fragt, wo Feldstadt liegt.
Das in Deutschland offenbar nicht genug Städte gibt hat.
Man sich noch eine ausgedacht, die ist also effektiv.
Warum das Ganze?
Ich denke mal der Plot von Octopussy ist vielleicht
einer der verquersten, der ganzen Bond-Filmgeschichte.
Die Idee dahinter ist den Westen zu schwächen.
Dieser Atombombe soll auf einer Air Force-Basis in Feldstadt, also in Westen,
explodieren.
Und nach dieser Atombombe-Explosion soll der Eindruck entstehen, dass da also die
Atombomben auf den amerikanischen Air Force-Bases nicht sicher gelagert sind.
Da ist jetzt einen Hoch gegangen, das kann man nicht mehr vertreten.
Deswegen muss dann der Westen abrĂĽsten und seine Atombomben abziehen.
Die USA mĂĽssen ihre Atombomben aus Europa zurĂĽcknehmen.
Die Sowjetunion gewinnt anstärke.
Das vielleicht noch mal so zum Hintergrund.
Also ich habe auch die längste Zeit gebraucht,
um zu verstehen, was hier eigentlich passiert.
Und warum wir uns diesen Austausch angucken mĂĽssen.
Ich wĂĽrde jetzt mal behaupten, das ist kein Fall fĂĽr Hitchcock-Sticktum.
Man muss einen guten Film auch verstehen können ohne Tonen.
Also wenn man sich die Bilder anguckt ohne Tonen, dann versteht man eigentlich nur
Bahnhof, um den auch noch hier unterzubringen.
Wir sehen ganz viel rangierende kleinen Diesel-Lokomotiven, das lustige
Austauschen von Wagons und Menschen in SĂĽden.
Aber an und fĂĽr sich wollen wir doch eigentlich hinaus auf die Zugsehne,
die du eben schon angesteuert als Cornelius, oder?
Richtig.
Es sei hier erwähnt, dass die Zugsehne wirklich komplett anders geachtet ist als
die Zugsehne, die wir da vorgesehen oder präsentiert bekommen haben.
Davor hatten wir eigentlich immer primär sehnen innerhalb des Zuges oder halt
Sequenzen innerhalb des Zuges mit Dialogen, mit Kämpfen, etc.
Und hier haben wir wirklich eine richtige Verfolgungsjagd, die durch den Zug
durchgeht, die auf den Zug geht, die wo man von einem Zug auf den anderen springt.
Hier wird mit richtig krassen praktischen Stands gearbeitet.
Es ist noch vor der groĂźen CGI-Phase und die Stands, die hier
gemacht werden, sind schon wirklich mehr als Spektakulär.
So krass sogar, dass der Standmann Martin Grace einen schweren Unfall hatte,
weil er, also sich seitlich an einen Zug hängen,
dann wirklich von den Betonfeile erfasst wurde.
Also die haben hier, wenn man sich diese Szene nochmal anguckt, die kann man sich
auch so wirklich komplett, die geht fast sieben Minuten bei YouTube reinziehen,
der ist schon wirklich was geboten.
Wir sind wirklich am Zug seitlich dran, wir sind auf den Zug drauf.
Wir gehen durch den Zug durch.
Das war das, was ich vorhin schon mal eingehens erwähnt hatte, beim Film Indiana
Jones und der letzte Kreuzzug aus dem Jahre 1989.
Da hat sich Spielbürg schon wirklich sehr an diesem Film hier bedient, wäre
ĂĽbertrieben, aber orientiert, wĂĽrde ich sagen, weil... interessant.
Ja, weil die parallelen kann man hier schon wirklich ziehen,
wenn man die beiden sehnen sich nebeneinander mal anguckt.
Also es ist schon wirklich spektakulär zum einen wirklich von der Inszenierung,
die ganzen Kamera-Einstellungen, man fährt durch einen Tunnel durch.
Man fährt an zwei Züge v.a.
aneinander vorbei, man springt von einem Zug auf den anderen und rĂĽber.
Man läuft, wie gesagt, auf dem Zug, man läuft durch den Zug.
Es ist wirklich sehr viel geboten.
Man hat wieder ganz wieder klassische Elemente, auch hier in der Montage.
Also wir haben diese typischen Schnitte auf die Radsetze und die Gestäckner,
der Dampflok, die wieder die Geschwindigkeit und die Gefahr suggerieren.
Das ist schön gebaut.
Genau.
Und trotz der vielen spektakulären Standszenen, haben wir trotzdem immer noch
wieder Momente, wo wir in den Zug reingehen und der Story bei der Folgen,
wie die böse Wichte quasi, die Bonbe scharf stellen.
Da gibt es dann auch eine recht buchstäblich affige
Szene, wo Bonn in diesen AffenkĂĽstchen steckt mit der Uhr.
Aber im GroĂźen und Ganzen muss ich sagen, ist diese Szene richtig, richtig gelungen,
die macht richtig SpaĂź.
Da geht richtig die Post ab.
Ich muss aber an dieser Stelle auch sagen, was ich ein Bisselschade finde,
ist, dass dieses Szene eigentlich ein Bissel untergeht.
Das ist vor einer Wind-Octopus, ist der Film mit den drei Schodorons.
Wir haben jetzt die Zugszene.
Wir haben dann danach noch die Bombenenschärfung im Zirkus
und wir haben dann noch mal den Feit auf dem Flugzeug.
Und dadurch, dass wir noch mal diese, v.a.
diese Flugzeugszene am Ende haben, geht dieses Szene so ein Bissel unter.
Also eigentlich wäre das schon ein super Schodor und hier in dem Zug gewesen.
Man hätte irgendwie vielleicht es noch besser kombinieren können mit der
Entschärfung im Zirkuszelt und dann wäre es gut gewesen.
Hätt man halt ein bisschen anders auflösen müssen, weil James Bond in dem Clown
kostium dann ist, aber eine der vielen Fragen, die sich stellen.
Ja, dann hätte man diese Szene noch ein bisschen mehr ins Rampenlich gerübt, bzw.
den Fokus auf dieses Szenegesetz.
So ist es so.
Du hast jetzt das abgeschlossen und dann geht's noch mal ins Flugzeug und dann
kommt noch mal eine Explosion Bisselschade, ehrlich gesagt.
Ja, das ist richtig ein.
Du hast eben erwähnt, dass der Stuntman Martin Gray sich verletzt hatte.
Hier gab es wohl eine Schwierigkeit, was die Strecke angehen.
Gedreht worden ist auf der Nien Valley Railway.
Das ist eine Beanstrecke, die wir auch aus anderen
Film und auch aus anderen Bond-Filmen kennen.
Wir kommen bei Golden, eigentlich noch mal drauf.
Und offensichtlich hatte man nur bis zu einem bestimmten Punkt vorher getestet und
sozusagen den Freiraum um den Zug drumherum ĂĽberprĂĽft.
Und dann ist die Szene aber beziehungsweise der
Take länger gedreht worden, als eigentlich geplant.
Man hat nicht rechtzeitig abgebrochen.
Und der Stuntman hat sich dann an so einen Beton-Pfeiler oder Beton-Mast verletzt.
Die Eisenbahn, die wir hier sehen, ist eine dänische Dampflok.
Also wir sehen das Eisenbahngeschäft.
Das ist eine internationale Angelegenheit.
Eine Dampflokomotive wird der dänischen Staatsbahn und zwar eine DSB2.
Und dadurch, dass ich hier zurechtgemacht ist, wird
sie als Dampflok der deutschen Reisbahn ausgegeben.
Ansonsten lässt sich aus meiner Sicht hier über den
Zug und die Technik auch nicht wieder sehr viel sagen.
Das Auswahl ist ein bisschen zusammengewĂĽrfelt
aus verschiedenen GĂĽterwagen und Personenwagen.
Teilweise wieder ganz luxuriös.
Was ich ganz schön finde, noch relativ am Anfang dieser Sequenz als noch rangiert
wird, sehen wir einmal eine GroĂźaufnahme von Octopusie,
die an ihrem Schreibtisch in ihrem Personenwagen sitzt.
Und dann wird von auĂźen der falsche Wagen nicht der mit dem
Schmuck, sondern der mit der Atombombe hinten angekuppelt.
Das macht einmal so einen Ruck, der durch den ganzen Zug geht.
Octopusie merkt daran, dass ihr Schampusglas wackelt.
Und dann guckt sie einmal so ein bisschen kritisch auf, weil sie diesen Ruck bemerkt.
Und man weiĂź als Zuschauer nicht so ganz genau, ob
sie das jetzt sozusagen positiv zur Kenntnis nehmen.
Nach dem Motto aha, da ist ja mein Wagen jetzt mit dem
Schmuck angekoppelt worden, den ich schmuggeln möchte.
Oder ob sie vielleicht mitkriegt, dass das ein bisschen zu lange gedauert
hat, weil ja noch der Austausch stattgefunden hat und sie skeptisch ist.
Also das bin ich eine schöne Szene, die so eine gewisse Amyguität hat.
Vielleicht sagt diese Zugszene aus diesem Film auch so ein StĂĽck weit die Blaupause,
beziehungsweise das Vorbild fĂĽr die Zugsequenz aus dem Film Skyfall,
auf dem wir auch noch gleich zu sprechen kommen werden.
Ich sehe was Nummer eins, ja.
Interessant.
Genau, bevor wir zu Skyfall kommen, haben wir
aber noch zwei weitere Filme zu besprechen.
Wir sind jetzt in den 90er Jahren und bei Pierce Brosnen.
Goldenei und der Sowjetische Panzerzug.
Aus dem ersten Bondfilm von Martin Kempel, wir kommen gleich zusammen zu beiden.
Haben wir wahrscheinlich vor allem diese berĂĽhmte Panzers Szene in der Innerung.
Also Bond verfolgt ja hier mit dem Panzer General Oromov, der Natalia Semyonovar
gekippt nabt hat.
Die flĂĽchten sich mit einem Auto zu einem sowjetischen Panzerzug.
Und hier haben wir diese schöne Einstelle.
In der wir sehen, wie Bond es schafft, sich mit einem Panzer anzuschleichen.
Die böse Wichte steigen in den Panzerzug ein.
Und jetzt geht die Szene los.
Wir sehen diesen beeindruckenden Panzerzug.
Das ist ein diesel elektrischer Zug.
In Wirklichkeit eine Lokomotive der Baureihe 20, der britisch Rail,
die hier aber mit Verkleidungen einfach so stark verändert worden ist, dass die so
ein bisschen an etwas erinnern soll, was wir als sowjetischen Panzerzug verbuchen.
Es ist nicht so hundertprozentig klar, was das Vorbild dafĂĽr gewesen sein soll.
In der Zeit des kalten Krieges gab es in der Sowjetunion tatsächlich Pläne und
Ansätze, solche Raketenzüge zu konstruieren, nicht in dem Sinne des dir
einen Raketen-Andribe gehabt hätten, sondern in dem Sinne,
dass damit Atom-Raketen transportiert werden sollten.
Und zwar um zu verhindern, dass die westlichen alliierten sich ein klares Bild
vom Standort dieser Bomben machen konnten, bzw.
dieser Raketen mit der Möglichkeit dieser Raketen dann eben auch sozusagen
aufzurichten und von einem solchen Zug aus Staaten zu lassen.
Beispiel ist der RT-23, der wohl immerhin soweit entwickelt
worden ist, dass das tatsächlich funktioniert hat.
Im Film sehen wir diese Garnitur, die aus einer Lokomotive und zwei Wagen bestät.
Einer der Wagen ist in sehr luxuriös ausgestattet.
Offensichtlich ist das so ein bisschen die Schaltzentrale fĂĽr Elektrovellian.
Der Speist hier fĂĽrstlich und macht sich an Natalia heran.
Bond stellt seinen Panzer auf die Gleise, wartet darauf, dass der Zug herannaht.
Und will den dann mit der Bordkanone einen Schuss von Buch verpassen und auĂźerdem
dadurch, dass der Panzer auf den Gleisen steht, den Zug endgleisen lassen.
10 Jahre on a top erlebt ihr einen ihrer vielen Höhepunkte in dem Film.
Sie sagt nämlich, er wird uns entleisen lassen
und findet es offensichtlich ziemlich anregend.
Tatsächlich prall der Zug dann auf den Panzer.
Es kommt zur Entleisung.
Bond kann in diesen Zug eindringen und dann kommt es
dazu einem Showdown zwischen den Bösewichten und Bond.
Tatsächlich können On a top und Travellian dann entkommen mit einem Helikopter,
der sich auch an Bord dieses Zug ist befindet.
Bond und Simjanova sind in diesem Zug eingesperrt nun plötzlich.
Man fragt sich so ein bisschen wie kam der Rein aber nicht wieder raus.
Also das ist vielleicht nicht ganz klar.
Das sind diese PanzertĂĽren zugegangen in einem Moment.
Der Zug ist mit ZĂĽndern und Sprengstoff bestĂĽckt.
Bond hat drei Minuten um sie aus dem Zug zu befreien.
Und wir sehen dann, wie sie, wie Simjanova hier
sozusagen die intellektuelle Arbeit machen muss.
Sie versucht Boris Grischenko einen der Handlanger
ĂĽber eine Internetverbindung zurĂĽck zu verfolgen.
Also ich hatte mal offensichtlich 1995 im Zug schon mal besseres
Internet als heute zwischen Frankfurt und Berlin im ICE.
Und während dessen muss Bond mit der Laser-Ur den
Panzer-Boden durchschneiden damit die beiden entkommen können.
Im letzten Moment gelingt ihn das natĂĽrlich und dann kommt der Spruch
zerstören sie eigentlich jedes Fahrzeug an, dass sie steigen.
Und er antwortet, das ist die ĂĽbliche Vorgehensweise, Jungs und ihre Spielzeugen.
Die Szene ist auch wieder auf dieser Nien Valley Railway gefilmt worden,
die wir eben schon bei Octopus hatten.
Und insgesamt ist gerade so diese Entkleisung
ein frĂĽhes Beispiel fĂĽr CGI in den Bond-Filmen.
Du hattest ja eben erwähnt, dass wir noch nicht so weit waren.
Das ist hier zu zwar schon Spezialeffekten, aber nicht visuellen
Effekten gekommen ist.
Jetzt sind wir so weit, 95 ist es hier noch ganz viel mit Modellengearbeitet
worden, so auch fĂĽr diesen Zug und den Panzer, aber eben auch schon mit CGI und
das beispielsweise fĂĽr diese Entkleisungs-Einstellung.
Ganz genau, also es ist wirklich so, dass man mit diesem Film, also nicht mit
dieser Zugsehne, sondern auch an bei GoldenEye im Allgemeinen
einfach merkt, dass man in den 19er angekommen ist.
CGI war auf dem Formarge, wobei wie du schon gesagt hast, hier wie viel mit
Miniatum gearbeitet wurde, wir sehen aber insgesamt, dass
diese Szene, diese Zugsehne komplett anders inszeniert ist.
Es ist viel Actionlastiger, es wird viel mehr
geschossen, es gibt die Exusionen in diesem Grasse.
Es ist auch von den Stitten her, du hattest vorne erwähnt, diese Szene.
Sie mĂĽssen unten in den Boden mit der Uhr auf Lasern, gleichzeitig versucht in
Natalia rauszufinden, wo sich Boris aufhält.
Der ZugraĂź wird voller Geschwindigkeit auf dem Panzer zu.
Es ist wirklich eine sehr intensive Szene, und man merkt auch wirklich hier,
vom Schnitt her, vom Aufbau her, von der musikalischen Untermalung her,
sind wir hier wirklich in einem richtigen, groĂźen 90er Blockbuster-Kino angekommen.
Das kriegt man schon wirklich, also nicht nur an dieser Stelle,
nicht nur bei dieser Zugsehne bei GoldenEye, sondern generell an ganz viel
Stellen bei GoldenEye kriegt man das einfach
mit, dass die Bond Ehrer jetzt in den 90ern ist.
Aber ja, mir gefällt die Szene richtig, richtig
gut, weil es eben auch mal ganz anderer Zug ist.
Es ist einfach kein Personenbeförderungsmittel, sage ich mal,
also kein Standards.
Zug der Leute von A nach B fĂĽr, sondern es ist wirklich ein gepanzetes
Headquarter, wenn man so wild ist, böse Wichts.
Was wir so in der Form auch noch nicht hatten,
und ich finde das Modell sieht richtig cool aus.
Ich finde die Szene generell mega spannend und gut gemacht.
Ich finde auch, du hast es vorhin erwähnt, auch noch mal hier kommen, auch noch mal
alle Protagonisten, so ein bisschen, haben noch mal ihr Momentum.
Also, ob es das Xenia ist, oder im Eliectravellian,
alle kommen noch mal, alle sind hier auf engsten Raum.
Jeder zeigt doch mal wirklich so seine Facetten
und es ist einfach wirklich mega intensiv.
Ich finde die richtig gut die Szene.
An der Stelle sei auch noch mal wen, dass die Zugsehne auch so populär wurde,
dass sie in dem berĂĽhmten Spiel Golden Night 64 fĂĽr den Nintendo 64 auch ein
eigenes Level bekommen hat, dass ich auch sehr gerne gespielt habe, was auch
wirklich im höheren Schwierigkeitsgrad auch wirklich sehr schwer zu bewältigen war.
Und die Gegnerin ist auch Xenia on the top, oder?
Am Ende ja, genau.
Das ist tatsächlich ziemlich schwer.
Wie das mit den 90er Jahren so ist, es war schön, aber es ist gut,
dass es vorbei ist und damit verlassen wir dir jetzt auch und gehen ĂĽber in die
Daniel Craigphase.
Casino Royale, die Zugfahrt ist jeden Penny Wert.
So, wir kommen jetzt von einer hochekstosiven Zugsequenz aus dem Film
Golden Night zu einer sehr emotionalen und erregenden
Zugsequenz, nämlich im Film Casino Royale aus dem Jahr 2006.
Wir bleiben bei Martin Campbell, der ja unser Spezialist fĂĽr die EinfĂĽhrung
neuer Wanntersteller ist und springen von Brosnen zu Craig.
Und wie du schon gesagt hast, jetzt bezromantisch.
Wir sind diesmal ja auch nicht im Zirkuszug
oder im Schlafwagen, sondern im Speiserwagen.
Ganz genau.
Und das ist wieder ganz wirklich eine komplett anders gelagerte Zugsequenz.
Wobei es in dem Fall ist ja eigentlich nur eine Szene, wĂĽrde ich sagen, weil...
Ja, wĂĽrde ich auch sagen.
Wir sind ja wirklich nur in diesen Abteil.
Wir haben nur den in Anfelschichen, nur den Dialog zwischen den beiden
Protagonisten.
Von daher... Wir haben uns gefragt, warum es hier ĂĽberhaupt eine Zugszene gibt.
Wir sind zu Beginn... Ja, wo sind wir eigentlich...
Es ist eine gute Frage, die habe ich mir auch gestellt.
Bond war doch auf den Parhamas.
Und Westball Lind wird ja wohl aus London kommen.
Höchst wahrscheinlich, genau.
Und deswegen ist die groĂźe Preisfrage.
Warum sitzt ihr im Zug nach Montenegro?
Also, wo ist der eingestiegen?
War ihr zwischen London?
Wo von mir jetzt mal ausgehen kann.
Aber wenn dem so ist, warum treffen Sie dann erst
irgendwie mittig auf der Reise dann aufeinander?
Also, Eva Green und Danny Craig.
Das bleibt so ein bisschen unklar.
Ja, man kann das Ganze noch ein bisschen weiter steigern.
Ich nehme das vorweg.
Es gibt Während dieser Szene noch mal eine Außeneinstellung.
Da sehen wir wieder Zug durch einen Bahnhof, durch rauscht.
Der offensichtlich so klein ist, dass er dann nicht hält.
Und man kann ja kennen das auf dem Schild draufsteht.
Das passt äußerlich sozusagen hinten und vorne alles nicht
zusammen, aber darĂĽber haben wir ja schon gesprochen.
Es ist ähnlich wie bei der Spion, der mich liebte, von Ägypten nach Korsika,
ob man das oder nach Sardinien?
Nach Sardinien.
Aber auch im Film war man sicher zunächst mal unsicher.
Das Hauptquartier von Stromwerk auf Korsika oder aus Sardinien liegt genau.
Was wir hier allerdings haben, ist eine ganz klassische Erstepplischen-Schot.
Wir sehen von auĂźen offensichtlich in Hochgeschwindigkeitszug, der auf dieser
Kurvegenstrecke durch den Wald, der in Montenegro liegen soll, fährt.
Es ist Abend der Maureung, die Musik spielt an.
Wir hören insbesondere Hörner.
Dadurch wird der Szene nochmal Bedeutung gegeben.
Wir sehen in der Szene ĂĽbrigens einen tschechischen Zug, also zur Schweiz und
Montenegro kommt jetzt auch noch Tschechchen dazu.
Ein Neigezug der Baurei 680, net man auch Pendolino,
weil der sich so ein bisschen in die Kurve legen kann.
Diese Baurei 680 war gerade noch relativ aktuell eingefĂĽhrt worden.
Also insofern sehen wir da sozusagen ein aktuellen Zug durch Tschechchen bzw.
Montenegro fahren.
Und wir schneiden in den Speisewagen.
Genau, da treffen unsere Protagonisten zum ersten Mal aufeinander.
Und für mich persönlich ist das... also ich finde, ich bin ja generell ein sehr,
sehr groĂźer Casino Royal Fan.
Und Marc ja wirklich fast alle Facetten an den Filmen sehr, sehr gerne.
Aber ich muss ehrlich sagen, das ist wirklich einer
meiner absoluten Lieblingsszenen aus diesem Film.
Und ich gehe sogar so weit und behaupte, das ist einer der besten Dialoge zwischen
zwei Protagonisten ĂĽberhaupt in der Filmgeschichte.
Ich finde, diese aufeinander treffen dieser beiden Figuren dermaĂźen gelungen.
Und je öfter ich diese Szene mir angucke, desto mehr ziehe ich daraus.
Es ist mehr lesig daraus.
Das ist einfach genial geschrieben.
Es ist fennomenal gespielt.
Und was diese Szene wirklich auch noch richtig gut macht, ist, dass sie
eigentlich den gesamten Film, also Casino Royal, in
Miniaturform, sag ich jetzt mal, nochmal so darstellt.
Also, du hast diese ganzen Hauptthemen dieser Film hat.
Es geht um Geld, es geht um Kontrolle, Mistrauen,
Verletztlichkeits, Ferrat und und das sind alles so Themen.
Diese Belle spielen sich bond und westbar immer wieder hin und her, die analysieren
sich gegenseitig und so messerschaf und präzise, dass diese spätere
Liebesgeschichte auch wirklich dann auch so wirklich glaubwĂĽrdig wird.
Es ist einfach fantastisch geschrieben und ich finde auch einfach, westbar wird auch
nicht in meinen Augen auch nicht vorgestellt, sondern sie wird eigentlich,
also sie ĂĽbernimmt in den Haumen, wenn man sie will.
Sie hat ĂĽbernimmt ja voll das Ruder.
Sonst ist eigentlich bond ist ja der Protagonist des Films.
Er hat auch schon gezeigt, was er kann.
Wir haben schon die Miami Szene hinter uns und und und und und.
Er ist der Tafetyp.
Wissen wir alle.
Dann kommt westbar und spielt ihn aber an die Wand.
Und bond scheint daran auch gefallen zu haben.
Man soll auch wirklich in der letzten Szene, wenn sie sich
dann verabschieden und auch dann sieht dann lächelt er noch.
Und also es ist, man kann uns ganz ganz viel rauslesen.
Es ist wunderbar.
Es ist eigentlich, man muss es hier, diese Szene haben
wir jetzt dabei, weil sie halt im Zugstatt findet.
Es wäre sehr schade gewesen, wenn sie jetzt zum
Beispiel keine Ahnung im Auto gesessen werden.
Oder im Flugzeug.
Das ist natĂĽrlich auch hier einfach eine insinatorische Frage, weil man hier sich
auch einfach im Speisewagen sehr gut gegenĂĽber
sitzen kann und auch diesen Dialog gut fĂĽhren kann.
Man hat diese schöne Einstellung.
Die Kamera sozusagen von der Seite.
Er sitzt auf der linken Seite, sie sitzt auf
der rechten Seite auch ganz ganz klassisch.
Dieses orange mor und die ganze Speisewagen Szene erinnert insgesamt ganz
stark an die Speisewagen Szene, die ich erwähnt hatte in der unsichtbare dritte.
Aber ist natĂĽrlich was die Handlung und was
die Dialoge angeht, komplett eigenständig.
Und es hat was zeitloses.
Es hat einfach was, es ist wirklich, es wirkt nicht wirklich modern,
es wirkt dabei auch nicht alt, es ist einfach irgendwie zeitlos und immer aktuell.
Stimmt, das ist ein guter Punkt.
Ich denke auch, diese Szene ist perfekt und sie
erfĂĽllt mehrere Funktionen auf unterschiedlichen Eben.
Und du hattest viele jetzt schon genannt, ich stimm völlig zu.
Wir haben zusätzlich wieder unten runterliegen diesen Effekt, dass die Szene
einfach dadurch interessanter wird, dass sie im Zug spielt.
Und du hast eben erwähnt, wo hätten sie sich
denn sonst treffen sollen in seinem S-Zimmer.
Das kann man sich schlecht vorstellen.
Dadurch, dass wir im fahrenden Zug sind, die Abendlandschaft am Fenster vorbei
zieht, natĂĽrlich nicht in Wirklichkeit, sondern nur im Film.
Alles bewegt sich leicht, es gibt diese Schauke und das Geräusch, es geht mal eine
Person vorbei, es kommt mal ein Kälner, denn in Weine ein Gießt.
Das Ganze wird einfach lebhafter und fĂĽrs Auge interessanter
dadurch, dass es hier im Zug im Speisewagen spielt.
Und dann hast du ja auch schon völlig zurecht erwähnt,
dass wieder eine symbolische Bedeutung dazukommt.
Ich fand es sehr schön, was du gesagt hast, das war mir noch nicht so klar vor
Augen gestanden, dass diese Zugsehene praktisch
eine Miniatur des ganzen Bond-Films ist.
Und gleichzeitig ist der Zug hier auch wieder
ein Element der Trennung und der Verbindung.
Also wir verlegen die Handlung jetzt von einem Ort an den anderen.
Und gleichzeitig schneidet diese kurze Zugfahrt
den Film im Grunde genommen auch in zwei Hälften.
Wir haben diese ganze erste Hälfte mit dem Flugzeug, das da in die Luft gesprengt
werden soll, mit den Aktien, mit der Wette von Leschifre, die schiefgeht.
Dann kommt die Zugsehene, die verbindet und trennt gleichzeitig diese beiden
Filmteile auch was den Ort der Handlung angeht.
Und der zweite Teil des Films ist dann derjenige mit der Casinos-Sehne,
der im Grunde genommen nochmal neu ansetzt und ganz eigenständig dasteht.
Und das Ganze wird durch so ein Scharnier
zusammengehalten, dass durch den Zug verbunden wird.
Also ich glaube, hier länger man über die Szene nachdenkt, desto perfekter wird die.
Voll.
Das ist das, weil ich meine, das ist wirklich öfter.
Ich kann die mir echt im auch nur diese Sequenz
bei YouTube immer und immer wieder angucken.
Ich ziehe da immer wieder was Neues raus.
Es ist einfach ganz toll, wie das auch
eingefangen ist, auch die Kamera-Einstellungen.
Also man arbeitet hier wirklich einfach mit viel mit Mimik, mit dem Blicken,
die Pausen dazwischen, dann eben diese schlagfertigen und auch wirklich
gehaltvollen Dialoge, die dieser gehaltvoll Dialog gefĂĽhrt wird.
Und wie sich dann gegenseitig an die Wand spielen, sozusagen, ist einfach toll,
als ist auch ein guter Rhythmus einfach drin.
Das ist so ein richtiger Flow, die kommen an und das ist auch das,
was man später ins Bektar nochmal versucht hat,
so ein StĂĽck weit, dieses Szene zu kopieren.
Also vermute ich jetzt einfach mal, aber wirklich ĂĽberhaupt nicht schafft.
Ăśberhaupt nicht.
Schön finde ich auch, du hast das erwähnt, dass sie eben
in dieser Szene, in dem Dialog die Oberhand verhält.
Sie gewinnt.
Ja.
Er versucht sozusagen da irgendwie besonders schlau zu sein und diese
Beisengeschichte gegen sie zu verwenden, sie
durchschaut das Ganze und behält am Ende die Oberhand.
Vielleicht noch einen Punkt, wieder zu so ein Grundisation, weil ich es an der
Stelle wieder ein bisschen schade finde, wĂĽsste aber
auch nicht, wie man es viel besser hätte machen können.
Im englischen setzt sie sich ja hin und der erste Satz, den sie sagt, lautet Eime
the Money und Bond antwortet every penny auf it.
Und man hat natĂĽrlich hier diese Elemente Money und Penny, also eine Anspielung auf
Money-Penny, die als Figur in dem Filmkasin Norealja noch nicht vorkommt.
Im deutschen funktioniert es nur so halb.
Sie setzt sich hin und sagt, ich bin das
Geld und Bond antwortet und jeden Penny wert.
Also da hat man zwar das Element Penny, aber natĂĽrlich nicht Money und deswegen
geht diese Anspielung auf Money-Penny, glaube ich, ein bisschen verloren.
Aber vielleicht sozusagen nur unter die Ăśberschrift, wir haben das GefĂĽhl,
immer irgendwo noch was finden zu mĂĽssen und das haben wir jetzt auch hier wieder.
Ähm, ändert nichts daran, dass diese Szene wieder ganze Film 5 von 5 Sternen bekommt.
Definitiv!
Wir bleiben bei Daniel Craig und gehen zum 3.
Craigfilm aus dem Jahr 2012.
Skyfall, der Zug und die Tube.
Wir verlassen Martin Kempel und sind bei Sam Mendes, der diesen Film verantwortet.
Ein von zwei auf den zweiten Spektor kommen wir gleich noch zu sprechen.
Wir gehen zunächst mal, das bietet sich an auf die Zugsehne in der Play-Titel-Sequenz
ein und kommen dann später noch mal auf die Tube.
Cornelius, der Kampf auf dem Zug in der Play-Titel-Sequenz.
Wir kommen von einer sehr spektakulären Autoverfolgungsjagd, die in eine
Motorradverfolgungsjagd mĂĽndet zu einer Zugverfolgungsjagd.
Ist stimmt, ich habe mir noch gar nicht klar gemacht,
dass wir hier drei Verkehrsmittel ineinander haben.
Genau, wir landen am Ende der Verfolgung auf einem Zug.
Tatsächlich landen, weil Daniel Craig, der hier James Bond wieder verkörpert,
mit dem Motorrad anlauf nimmt ĂĽber die BrĂĽcke, springt quasi
und dann auf dem Zug landet um den Bösegicht zu fangen.
Ich fand die Zugsehne insgesamt richtig, richtig gut, weil die mich, wie ich hab's
schon mal erwähnt, an viele Zugsehnen aus den vorherigen Bondfilmen erinnert.
Aber auch an Zugsehners anderen Filmen, wie
zum Beispiel den ersten Mischemposbildteil.
Bond kämpft sich von Abteil zu Abteil, wenn man so will,
mit einer spektakulären Szene auch in einem Bagger.
Die finde ich richtig gut.
Die damit endet, dass Bond das eine Zugabteil mit dem Bagger aufgereppt,
über den Baggerkran reinläuft, in das Zugabteil.
Und dann da ankommt, als ob nichts gewesen wäre,
noch mal schnell sein Hemd und sein Schakett richtet.
Er richtet die man Schetten.
Das ist natĂĽrlich ein Zitat, dieses klassischen Moves von
Pierce Brosden, in der immer die Krawatte gerichtet hat.
Er richtet sich.
Wenn er wieder aus dem Boot aus der Termsa aufgetaucht ist und hier macht Craig das
gleiche mit den Manchetten, finde ich schön.
Ja, gefällt mir auch richtig gut.
Und vor allem ist es auch mega eingefangen.
Man muss ehrlich sagen, mir gefällt diese Zug-Siene eher richtig, richtig gut.
Es geht dann weiter auf dem Zugdach, der Kampf zwischen James Bond und Patrice.
Und am Ende des Tages der Bloody Shot, der Bond vermeintlich tötet.
All das wird ĂĽber Funk verfolgt von M in London.
Die aus der Ferne, aus der sie das nicht wirklich gut beurteilen kann.
Die Anweisung an Manipenny gibt doch jetzt wirklich
die letzte Gelegenheit zu nutzen und zu schieĂźen.
Und es geht natĂĽrlich schief, genauso wie du gerade
gesagt hast, sie trifft nicht Patrice, sondern Bond.
Der dann von diesem Wader, wir duckt hinunterfeld in den Fluss.
Und wir haben eine ganz tolle Überblendung von M in ihrem Büro, die mit den Händen in
der Tasche aus ihrem BĂĽrofenster rausguckt, als sie realisiert,
dass sie Bond gerade vermeintlich getötet hat.
Der Regen in London prasselt an ihre Scheiben.
Wir haben dieses ganz übertriebene Regengeräusch an der Scheibe.
Das in Wirklichkeit, aber schon das Geräusch des Rauschen, denn Fluss ist in
den Bond hineingefallen, ist von diesem Wierdukt.
Und sein Fall in den Fluss leitet dann ĂĽber in die
Titelsequenz und in den Titelsong von Adele und Paul Epsworth.
Der genau so gut ist, wie diese ganze Szene.
Also es ist wirklich einer der Höhepunkte des ganzen Fanscheiß, würde ich sagen.
Ja, also definitiv.
Also gerade diese Übergänge, du hast es gerade erwähnt.
Auch der Ăśbergang, wie du gerade gesagt hast, von der Szene-Bull-Bond quasi in den
Wasser noch zu sehen ist und dann runtergezogen
wird und dann geht der Ăśbergang in die Titelsequenz.
Es ist Phänomenal gemacht.
Es ist richtig, richtig gut.
Es ist Action geladen.
Es hat einen sehr hohes Tempo drinnen.
Du siehst Roger Beakens, Kameraarbeit hier auch sehr gut.
Das ist teilweise sehr lange und aber auch, obwohl ich so viel Action antelte,
drin ist auch sehr ĂĽbersichtliche Einstellungen.
Es ist wirklich wenig hektisches Wackeln.
Du hast eine starke Kontraste zwischen den roten
Zugwaggons und der tĂĽrkischen Landschaft im Hintergrund.
Das ist auch dieses Farbspiegel, gefällt mir auch richtig gut.
Und es sieht einfach alles super aus.
Also dieser Film, den wir ja auch alle sehr gut finden.
Also, du und ich, der fängt schon einfach sehr, sehr stark an.
Wir mĂĽssen wirklich sagen.
Ein kleiner Wehmutztropfen tatsächlich schon auch, finde ich, ist, dass Eve
Manipenny mit dem Auto wirklich fast genauso schnell unterwegs ist wie in einem Zug.
Also das ist einfach total unrealistisch, dass sie wirklich an diesem Punkt,
wo sie dann sich aufbaut fĂĽr diesen Bloody Shots,
dass sie zu dem Zeitpunkt ĂĽberhaupt da ankommen kann.
Die muss eigentlich da wirklich sehr pentinend fahren
und hin und her, der Zug fährt einfach straight weiter.
Ja, es ist klar noch vom Niveau.
Aber trotzdem, dass es einfach wirklich sehr gelungen ist.
Ich widerspreche nicht.
Ich finde es auch fantastisch und insbesondere finde ich groĂźartig,
wie modern Elemente mit klassischen Elementen gemischt werden
und das auch wieder auf so vielen verschiedenen Ebenen.
Der ganze Film, wir wollen den an der Stelle nicht nacherzählen, behandelt ja
unter anderem das Motiv-Alt gegen neu, was es ĂĽberholt, was muss dazu kommen,
die 00-Abteilung auf der einen Seite.
Versus die neuen Methoden auf der anderen Seite gibt es
noch die Agenten im Schatten und so weiter und so fort.
Ich habe eben erwähnt, diesem J-Cut, der also den Ton aus der nächsten
Einstellung schon vorzieht, der sicherlich eher ein modernes Element ist und dann
auch dieser musikalische Ăśbergang in die Titel Sequenz.
Auf der anderen Seite jagt aber gerade hier in der Pre-Titel Sequenz alles dieser
Festplatte hinterher, die die Namen der Agenten
enthält, die nicht entharnt werden sollen.
Das ist ein klassisches Megafin, das Element, das schon Hitchcock beschrieben hat.
Also das treibt die Handlung voran, während
sich in Wirklichkeit niemand dafĂĽr interessiert.
Und Skyfall ist eines der Paradebeispiele fĂĽr den
Einsatz eines solchen Megafins in der Bond Film Reihe.
Wenn man sich zum Beispiel mal fragt, was passiert denn am Ende eigentlich mit
dieser Festplatte hinterher alle hergejagt sind?
Und wird einem wahrscheinlich kaum einfallen, wie das so ganz genau
ausgegangen ist, weil die dann im Falle auf das Film
ist natĂĽrlich auch ĂĽberhaupt keine Rolle mehr spielt.
Und so werden hier auf unterschiedlichen eben
neue Elemente mit alten Elementen vermischt.
Der ganze Film ist ja 2012 rausgekommen, in diesem Jahr, in dem auch die
olympischen Spiele in London stattgefunden haben.
GroĂźbritannien, wieder ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt hat,
es waren Flaggen zu sehen, dieser Film hat Bond
sozusagen fĂĽr die Briten nach Hause geholt.
Und das Ganze war einfach zum 50-jährigen Bond Jubiläum auch noch ein Höhepunkt des
Franchise, wie man den so nicht nochmal konstruieren kann.
Da ist so viel zusammengekommen, was gut funktioniert hat.
Und ich glaube, dass das anhand des Beispiels dieser Zugsehne hier tatsächlich
auch nochmal deutlich wird, wie gut es alles ineinander
greift, um dann einen vielleicht fast perfekten Film zu formen.
Jedenfalls, wenn man sich die erste Hälfte des Films anguckt.
Und das spiegelt sich auch total in den nicht mehr im Einspielergebnis wieder.
Skyfall ist ja bis heute der kommerziell erfolgreichste James Bond-Film aus der
kompletten Reihe, sondern auch in den Awards, wenn man so will.
Das ist auch der Film, der die meisten Oscars zum Beispiel eingeheimst hat.
Und beziehungsweise die meisten Oscaronumierung auch hat.
Dazu sprechen wir noch mal in einer anderen Folge.
Aber wir haben ja nicht nur eine Zugsehne in diesem Film.
Genau.
Der zweite Teil unserer Zugsehnen in Skyfall ist
vielleicht äußerlich ein bisschen weniger Spektakulär.
Spielt nämlich nur in der Tube, aber immerhin.
Wir haben unseren Bösebicht Silva gespielt von Xavier Badem in der zweiten Hälfte des
Films, in der wir uns jetzt befinden in London festgesetzt, der kann aber
entkommen und flĂĽchtet sich in das System der Londoner U-Bahn.
Hierhin verfolgt Bond ihn dann.
Und nachdem er bei einer von einer Tube der District Line, die in Richtung
Elephant & Castle unterwegs war, das kann man oben auf dem Schild sehen,
ĂĽberfahren worden ist, kann Bond dann hier aus dem Tunnel entkommen.
Man kann darin so ein bisschen in Zitat der Pistolenlaufsequenz erkennen.
Also wir filmen sozusagen in einer Einstellung in diese Tube-Röhre hinein und
Bond feuert dann die Pistole ab, um aus dieser TĂĽr da seitlich zu entkommen.
Wir sind dann an der Tubestation Tempe.
Und hier stellt sich fĂĽr Bond die Frage, ob er jetzt die Tube steigen soll oder nicht.
Eine Tube nach Wimbledden ist dazu abfahrt bereit.
Tube findet aber nicht schnell genug per Video Ăśberwachung heraus, ob Silva jetzt
tatsächlich die U-Bahn betreten hat oder nicht.
Er hat das in der Tat.
Und Tube gibt Bond ĂĽber Funk dann durch bitte
einmal einsteigen, der böse Wicht ist an Bord.
Bond ist aber zu spät, rennt dem anfahren den
Zug hinterher, springt von auĂźen auf die Tube.
Gibt sich dann gegenĂĽber der Mitarbeiterin, die da verdurzt
von ihnen die TĂĽr aufmacht als Health & Safety aus.
Und dann sind wir wieder in einer ganz klassischen
Situation Bond und Silva in dieser schmalen Röhre.
In dieser Tube man kann nur nach vorne oder zurĂĽck.
Man kann nicht zur Seite ausweichen, so lange gefahren wird.
Bond will aber auch in der Situation nicht eskalieren.
Wenn es jetzt hier zu schieĂźereikommen wĂĽrde, wĂĽrden
so viele unbeteiligte Verletzt das Bond Abstand hält.
Und erst an der nächsten Station, das ist dann Embankment,
steigen die beiden aus und setzen die Verfolgung fort.
Ăśbrigens ein relativ seltener Fall, in dem die Geografie mal stimmt.
Also wenn man das auf der Karte vergleicht, wenn man in Tempel einsteigt,
in Richtung Wimbeln fährt mit der District Line.
Und dann Westmenster ankommen wollte, wäre die nächste Station, also eine
Früher, die man aussteigen kann, tatsächlich Embankment.
Das machen die beiden dann auch und setzen die Verfolgung so zu sagen zu FuĂź fort.
Bond kann Silva dann beinahe stellen, aber in dem Moment löst er eine Explosion aus.
Und durch dieses Tube-System kommt dann noch mal eine weitere U-Bahn herab gerauscht.
Die Bond beinahe ledigt, aber es reicht
jedenfalls um Bond zumindest kurz auszuschalten.
Und Silva kann weiter flĂĽchten und die ganze Geschichte nimmt dann ihren Lauf.
Aber Konivios, was hältst du davon, dass ein weiteres Londoner ikonisches
Symbol, nämlich diese Tube noch in dem Jubiläumsfilm untergebracht wurde?
Mir gefällt es sehr gut.
Ich finde es eh generell gut, dass London hier so einen hohen Stellenwert hat,
beziehungsweise eine groĂźe Rolle in dem Film spielt.
Also es ist wirklich auch eine wirkliche Bond-Location in dem Film.
Also es ist nicht nur London, es findet ja gefĂĽhlt
in jedem James Bond-Film einmal irgendwie statt.
Aber hier hat es wirklich eine tragende Rolle,
und das finde ich schon wirklich sehr gut.
Ich finde es cool, dass es zum einen wirklich so im
U-Bahn betriebt, dass Londoner Alltag so stattfindet.
Zum einen und zum anderen ist man dann im Untergrund unterwegs.
Und dann finde ich es ein bisschen schwächeln, dass
dann genau in der Sekunde wo die auch genau da sind.
Per Knopfdruck dann die andere U-Bahn da so reinfliegt.
Das finde ich ein bisschen sehr konstruiert, muss ich sagen, sind meine
Augen ein bisschen schwachpunkt an dem Film.
Es sind auch keine Menschen an Bord des Zuges.
Man fragt sich, wo der jetzt auf einmal herkommt, in dem Moment und so.
Das wird dann in so ein Witz eingebaut, Radio sehe ich ja auch so.
Also es ist vielleicht ein kleiner Schmachpunkt.
Auf der anderen Seite ganz schön, dass hier auch noch mal eine andere
Aspekt, dieses Thema als Eisenbahn letztlich eingeführt wird, der Zug nämlich
als nicht nur produktives Mittel des Fortschritts, sondern als etwas,
was wenn sie außer Kontrolle gerät den Menschen auch verletzten und töten kann,
noch mal ein weiterer Aspekt.
Wir bleiben bei Sam Mendes als Regisseur und gucken uns
die Zugsehne im Film Spectre aus dem Jahre 2015 man ja an.
Spectre und der halb animierte Zug.
In Spectre ist es jedenfalls so, dass noch mal zu Erinnerungen,
dass wir im Hotel Lamerika sind.
Also wir sprechen von James Bond und Malin Sworn in Tanger, in Marokko.
Die beiden haben in einem versteckten Raum eine Karte gefunden, in der der Vater von
Malin Sworn, Mr White, eingezeichnet hat, wo das verstecktes Böse, wie es Bluffell
zu finden ist, nämlich mitten in der marokkanischen Wüste.
Und dorthin gelangen die beiden natĂĽrlich nicht anders als mit der Eisenbahn.
Auch hier wieder klassischer Establishing-Short, wir haben eine
AuĂźeneinstellung, sehen einen Zug, diesmal
wieder mit einer diesel elektrischen Dokumotive.
Und im Hintergrund sehen wir Tanger, die Stadt wird verlassen auf einer
einspurigen Strecke, die so ziemlich ins NĂĽrgendwo in die WĂĽste fĂĽhrt.
Wir haben wieder Abendstimmung, wieder spielt die Musik an, diesmal sind
sie eher die Streicher, die hier zu hören sind.
Das Ganze ändert trotzdem so ein bisschen an die Zugsehene
von Casino Royale und den dorthiken Establishing-Short.
Interessant ist vielleicht, dass der Zug, der fĂĽr die
AuĂźenaufnahmen zur VerfĂĽgung stand, leider nur vier Wagons hatte.
Diesmal hat man allerdings ein bisschen Wert darauf gelegt, dass die Action,
die sich im Zug abspielt, dann sozusagen auch zu der
Konstellation, und dieser in AnfĂĽhrungszeichen Location-Zug passt.
Und wenn wir uns gleich darĂĽber wirst du sprechen, Cornelius angucken, wie die sich
durch die Wagons kämpfen, wäre das mit vier ein bisschen knapp geworden.
Deswegen hat man per CGI tatsächlich hinten noch drei drangehängt.
Also die letzten drei Wagons, die in dieser Szene-Inspektor am Zug hinten zu
sehen sind, die sind nachträglich mit speziellen Effekten an den Zug
drangehängt, weil sie vor Ort leider nicht zur Verfügung standen.
Und ich wĂĽrde mal sagen, wir haben wieder eine klassische Kampf-Sene mit so einem
kleinen Vorclub im Speisewagen, in dem wird aber nicht gegessen,
sondern nur getrunken.
Genau, richtig.
Es ist schon sagst, klassische Bond-Sene, sehr mendes hat
sich hier wirklich mit dem Film so ein bisschen vorgenommen.
Es hat dabei Skyvorstellen, weiĂźe auch gemacht, aber bei Spectre und umso mehr
noch mal vorgenommen, zu die klassischen Bond-Elemente nochmal mit reinzubringen.
Und diese Zug-Sene erinnert schon sehr stark vor allem an die Zug-Sene aus,
von Roger with Love, Live in the Diei und Disbi who loved
me, weil wir hier wirklich den klassischen Aufbau haben.
Wir haben die Farm im Zug von A nach B, sie sind im
Speisewagen, essen was trinken, was sie nach dem.
Und dann aus dem Nichts kommt der groĂźe Showdown, die
Ăśberraschung der Gegner taucht auf und die Kloperei beginnt.
Also es ist vom Aufbau her wirklich sehr klassisch
gehalten und von der Inszenierung genauso.
Also man achtet hier auf dem weiĂźen Smoking, man kennt ihn aus unter anderem
Goldfinger, man achtet darauf, dass der Handlanger auch wirklich
irgendwie signifikant, irgendwie größer, wuchtiger wird,
wirkt und ist als Daniel Craig, als James Bond in dem Fall.
Und wir haben hier auch wirklich die ganzen klassischen Elemente, die man sich
auch einfach so in einer klassischen Zugschläger rein und James Bond für wünscht.
Also man muss schon sagen, ich finde jetzt den Film an sich nicht so tolle und die
Zug-Sene ist jetzt fĂĽr mich jetzt auch im Ranking weiter unten.
Aber ich muss sagen, die Klopper-Rei zwischen Dave
Boatiste und Daniel Craig ist schon richtig, richtig gut.
Also die macht schon SpaĂź, das ist schon richtig cool, wie sich dann auch die Bar
wieder aussieht, dann einfach die Säule von der Bar weg forts.
Das ist schon richtig, richtig gut.
Leider endet der Kampf dann wirklich mit einer sehr cheesy
Sene muss ich sagen, das ist schon sehr amerikanisch.
Das wundert mich total, dass sie diese Szene so drin haben.
Aber das ist eigentlich ĂĽberhaupt nicht das Ziel von Cementes, in dem dann den
Bösewicht, also Mr. Hings, dann der Seil umgeschwummen
wird und er an dem Fass dran hängt und dann aus dem Zug.
Geschleudert wird und einfach nur Schitt sagt, dann das ist einfach wirklich
totales Klischee, das ist 0815 Netflix wahre, das ist keine Ahnung, warum,
was man sich dabei gedacht hat, gefällt mir leider überhaupt nicht.
Ich muss auch sagen, auch da die Dialog da voren, zwischen Madeline's Warren und Bond
bei der dinner-Sene oder beziehungsweise ist.
Sie trinken nur was, Dirty Martin hier ist nämlich.
Genau, aber die auch die bleibt nur im Gedächtnis.
Man weiĂź eigentlich gar nicht mehr genau wirklich, um was es geht, was sie sprechen.
Es geht eigentlich viel mehr um die Kloperei, die danach dann freut.
Die ist auch wirklich gut gemacht, wie gesagt, das endest ein bisschen schwach.
Insgesamt gut, aber jetzt auch nichts weltbewegen ist.
Also ich stimme dazu, diese kurze Abschnitt im Speisewagen, wo sie Dirty
Martin hier trinken, ist eher so eine Art Rampel, die nur auf diese Kloperei im Zug,
wie du gesagt hast hinfĂĽhres.
Ich finde sie von der Konstruktion, von der Art und
Weise, wie sie eingerichtet ist, aber doch ganz schön.
Und zwar hat es du ja schon gesagt, dass sich ganz genau so, dass wir hier an
Casino reale inhalt werden, und die Speisewagen-Sene mit West Berlin.
Und zwar wird die hier aufgegriffen in Form der Spiegelung.
Wenn man sich das Ganze anguckt, also in Casino real ist es ja so,
dass Craig sitzt und West Berlin reinwaschiert kommt
und Craig dann aufsteht, als West Berlin wieder geht.
Hier ist es so, dass Malens Warren den Gang herunterkommt, Bond steht auf als sie
kommt und dann setzen sich beide hin, bestellen diese Martinez.
Sie sitzen auch anders herum.
In Casino real ist es ja so, dass in der Einstellung zu
sehen, dass Craig links sitzt und West Berlin rechts sitzt.
Und hier ist es gerade umgekehrt.
Am Anfang haben wir auch nicht diese seitlicher Einstellung in der wir die
beiden im 90 Gradwinkel sozusagen sehen, sondern
haben mehr klassisch Schuss und Gegenschuss.
Und dann wechselt das Ganze aber wirklich auch zu dieser
seitlichen Einstellung, wie wir sehen, die beiden von der Seite.
Und dann ist es eigentlich ein ganz klares Zitat,
ganz genau und dann geht diese Schlägerei los.
Das Ganze mĂĽndet dann in dieser Liebessehene, also nachdem die beiden das
dann ĂĽberstanden haben und hins besiegt ist, das
Ganze fĂĽhrt dann sozusagen ĂĽber ins Morgenkrauen.
Und wir sehen auch hier wieder nicht wie der Zug in den Tunnel einfährt,
das war ihn wieder zu plat.
Aber immerhin wie der Zug dann sozusagen ins Morgenkrauen davon fährt.
Du hast gesagt, diese Aufgabe sozusagen im
Speisewagen, der bleibt hier nicht so im Gedächtnis.
Es gibt vor dem, was wir jetzt gerade besprochen haben, noch eine kurze Szene im Zug.
Das ist die allererste.
Und zwar sitzen da ja die beiden, also Metal & Sworn & James Bond im Abteil.
Und er will ihr zeigen, wie die Waffe funktioniert.
Genau.
Ja, aber auch da, wo ich sagen, die finde ich jetzt auch jetzt...
Also ja, das muss man der Vollständigkeit aber mit erwähnen, definitiv.
Aber auch dieses Szene, also da passiert jetzt auch nicht viel.
Es ist ein Standard-Dialogue, ehrlich gesagt.
Ja, ich find's ja in zwei allerhinsicht interessant.
Und zwar auf der einen Seite, gibt's wieder die
Gelegenheit, dass Metal & Sworn hier die Oberhand behält.
Also, er meint ja, ihr was erklären zu müssen, sie weiß aber längst wie diese...
Ich glaube, eine P99 ist in dem Fall wieder funktioniert.
Und zeigt das dann auch aufs FĂĽnfte mal anfordern sozusagen.
Und auĂźerdem ist es wieder ein Beispiel dafĂĽr, dass der Filmspekte...
Wir haben schon angedeutet, dass wir vielleicht
nicht die größten Fans dieses Films sind.
Nachträglich so ein bisschen erhöht wird durch keine Zeit zu sterben.
Denn in dieser Szene haben wir ja hier diese kurze Andeutung.
Ihr Vater hatte immer eine Waffe unter der SpĂĽle neben der Bleiche.
Und eines Tages kam mein Mann in unser Haus, der meinen Vater töten wollte.
Und das ist ja dann tatsächlich dieser kleine Keim, der zum ersten Teil der
Play-Titelsegrins von keine Zeit zu sterben geworden ist.
Also, ich gebe dir recht, die Szene als solche ist nicht so ganz besonders memorable.
Aber dadurch, dass sie in keine Zeit zu sterben, dann wieder aufgegriffen wird,
finde ich gewinnt sie noch mal ein bisschen an Bedeutung.
Schön finde ich dann tatsächlich wieder den
letzten Schnitt aus dieser Zugsehne heraus.
Und zwar ist es daher so, dass am nächsten Morgen der Zug mal irgendwo angekommen ist.
Die Kamera-Einstellung ist so, dass der Zug die Sicht blockiert.
Wir sehen den von der Seite und können nur gerade so unter dem Wagon durchsehen,
dass da zwei einsame Leute stehen mit ihren Koffern neben ihren FĂĽĂźen.
Der Zug fährt dann ab und gibt den Weg frei auf die beiden Menschen, die da stehen.
Das sind natĂĽrlich James Bond und Madeline Swan.
Und die beiden stehen da sozusagen einsam an der Eisenbahnstation.
Das könnte meiner Meinung nach auch so ein Wes Anderson-Film sein.
Also, ich finde, vom Stil her fĂĽhlen wir uns hier
fast so ein bisschen im Grand Budapest Hotel.
Das finde ich einen schönen Übergang in den ersten Szenen.
Ja, da mĂĽsste mal den Wes Anderson-Film Android City die angucken.
Ich finde die auch sehr schön vom maglichen
Ăśbergang dann, wo dann der Rolls-Royce auftaucht.
Genau.
Ich finde, ich finde, ich bin ich eine coole Szene.
Und damit tatsächlich zum letzten Film aus der Reihe, nämlich keine Zeit zu sterben.
Keine Zeit zu sterben und der Abschied am Bahnsteig.
Auch in diesem Film haben wir eine Zugsehne.
Und das Interessante ist, wir haben tatsächlich bei
5 James Bond-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle.
Haben wir bei 4en eine Zugsehne dabei.
Auch wenn die jetzt in den letzten Film in
keine Zeit zu sterben, sehr sehr klein ausfällt.
Aber dennoch haben wir hier eine dabei.
Und zwar ist die am Ende der Predtitelssequenz zu finden.
Diese Predtitelssequenz ist tatsächlich die längste der James Bond-Geschichte.
Und diese Predtitelssequenz endet mit einer kleinen Zugsehne.
Und zwar eine etwas tragische Zugsehne.
Denn es wird nur einer von zwei Personen hier
tatsächlich auch in den Zug einsteigen und abfahren.
Und das ist immer kein gutes Zeichen.
Wir sind mit dem ersten Martin DB5 durch die Altstadt von Matera gerauscht.
Haben also hier auch wieder ein zweites Verkehrsmittel in das wir wechseln.
Und kommen an dem Film zumindest am Bahnhof von Sabri.
Das ist eine italienische Stadt, die in der Region Kampagne liegt.
Matera, da waren wir ja sozusagen losgefahren,
liegt in der Basilicata an der Ostgrenze zu Apulien.
Sabri liegt im Osten der Kampagne an der Grenze zur Basilicata.
Also das ganze stimmt grob, aber in Wirklichkeit nicht so ganz.
Mit den Abläufen im Film zusammen.
Aber das interessiert uns wie immer nicht so hundertprozentig.
Und Bond kommt mit Madeline Swan hier an diesem Bahnhof in Sabri an.
Läuft über die Gleise.
Die bekindert es natĂĽrlich hochgradig verboten.
Und zwingt sie, im Prinzip einzusteigen in
ein Trainitaljazug der Gartung Fräscher-Rossa.
Das ist ein italienischer Schnellzug, den es so auch tatsächlich gibt.
Das ist ein Hochgeschwindigkeitszug der Baureihe
Fräscher-Rossa 1000 für diejenigen, die es interessiert.
Und Cornelius.
Es ist keine wirklich romantische, sondern eigentlich eine tragische Szene, oder?
Ja, es ist eine sehr tragische Szene, weil James Bond sich
von Madeline Swan hintergangen fĂĽhlt und Madeline Swan auch.
Und ich verstehe, James Bond hier total, weil Madeline
Swan auch einfach nicht mit der Sprache rausrĂĽckt.
Es wäre so einfach gewesen, er hat es ja bevor was gesagt.
Auf der anderen Seite hätte er ja auch mal
irgendwie durch die Nachfragen können, oder?
Ja, ich finde, ich muss gerne sagen, ich finde es
in Sachen Kommunikation nehmen, die sich nicht viel.
Ja, ich finde es nicht sehr sauber geschrieben, ehrlich gesagt.
Es ist alles nicht sehr plausibel und auch nicht sehr nachvollziehbar.
Lierum darum, es ist, wie es ist und Bond fĂĽhlt sich hintergangen
von Madeline Swan und setzt sie buchstäblich in den Zug.
Und sagt, es ist vorbei.
Und sie werden sich nicht mehr wiedersehen.
Der Zug fährt ab.
Madeline Swan kommen die Drennen und man sieht dann noch wirklich wieder Zug ab.
James Bond steht drauĂźen.
Madeline Swan läuft noch in den Zug noch ein bisschen
hinterher, um ihn noch weitersehen zu können.
Kommt aber dann nicht mehr hinterher.
Wir gehen ĂĽber in die Titelmusik von Billie Eilish.
Und gehen dann ĂĽber in die Titelsequenz.
Der Zug erfĂĽllt hier eben wieder eine ganz klassische Funktion.
Aber diesmal ungekehrt, als wir es vorher häufig hatten, nämlich nicht als Element
der Verbindung, sondern als Element der Trennung.
Ich finde, du hast es eben sehr schön beschrieben.
Wir haben diesen klassischen Abschied am Bahnsteig.
Auch das kennen wir aus 100 Filmen.
Der Schaffnerpfeil, die TĂĽren schlieĂźen sich.
Niemand kann den Zug aufhalten.
Und damit ist dann sozusagen die Trennung vollzogen, in dem man sich vielleicht auch
weil man sich so ohne Weiteres nicht voneinander losreisen kann.
Dieses Hilfsmittelszug sozusagen halbbewusst bedient, der einen einfach
dazu zwingt, dass man zu einem bestimmten Zeitpunkt
voneinander losgerissen wird und dazu nichts mehr tun kann.
Das finde ich so als Symbol eigentlich ganz klassisch und gut eingebaut.
DarĂĽber hinaus ist diese Szene vielleicht
nicht ganz so ekonisch wie andere Zugszenen.
Aber du hast eben auch schon einen Punkt
angedeutet, den ich wiederum sehr ekonisch finde.
Und das ist nämlich der Übergang von dem Ende dieser wie
gesagt sehr langen Freetylsequenz in die Titelsequenz.
Und zwar gefällt mir unheimlich gut, wie das einfach
estetisch und kĂĽnstlerisch hier umgesetzt ist.
Wir gucken mit der Kamera aus dem Losfahren den Zug hinaus.
Das ist sozusagen wieder der klassische Blick aus dem Zugfenster.
Der Zug beschleunigt wird langsam immer schneller.
Wir sehen wie drauĂźen die Bahnstation an uns vorbei zieht.
Es kommen sozusagen die Pfeiler des Bahnhofsgebäudes immer
schneller vorbei an dem Zugfenster durch das wir ausschauen.
Und plötzlich entspringen sozusagen zwischen den Pfeilern und den Fenstern
bunte Punkte, die natürlich in ihrer Ästhetik an
die bunten Punkte aus der Titelsequenz von 007.
Im Jagd-Dr.
Noah, dem ersten Bond-Film angelehnt sind.
Der Blick aus dem Zugfenster verschwimmt so
ein bisschen wie der Zug immer schneller wird.
Das Ganze löst sich auf.
Die Punkte bauen sich auf und das Ganze geht
ĂĽber in diese dann wieder animierte Titelsequenz.
Also das finde ich tatsächlich schon sehr gut gelöst.
Dem ist nichts hinzusefĂĽgen.
Nur eine Frage müssen wir vielleicht noch auflösen.
Und warum fährt James Bond nun mit dem Zug?
Ja, warum fährt er denn nun mit dem Zug?
Ich denke, es ist klar geworden.
Der Zug erfĂĽllt in den allermeisten Filmen und so jedenfalls in den Bond-Filmen.
Keine echte praktische oder logische Funktion.
Bond steigt den Zug nicht dann.
Wenn er tatsächlich von Station A und einer Station
B muss und das am besten mit dem Zug erledigen kann.
Sondern die Funktionen liegen ganz woanders.
Die Funktionen liegen im Erzählerischen.
Die Funktionen liegen im Ästhetischen.
Sie liegen teilweise daran, dass bewusst oder unbewusst historische Vorlagen aus
anderen Filmen aufgegriffen und zitiert werden.
Dass sie abgewandelt werden.
Sie liegen darin, dass der Zug als Symbol fĂĽr Trennung, Verbindung, fĂĽr
Fortbewegung, für Zerstörung eingesetzt wird.
Und sie liegen darin, dass der Zug in diesem Zusammenhang den Film aufwertet,
in dem er die Sehnen, in denen er vorkommt, interessanter macht.
Dynamischer macht ihn eine Ebene hinzufĂĽgt.
Wir haben dieses Element, dass sich der Zug unweigerlich auf sein Ziel zu bewegt.
Und selbst das Gespräch, das ihm zugeführt wird, wird dadurch, dass es eben in diesem
sich bewegenden Zug stattfindet und irgendwann zwingend eine Ende haben muss,
weil der Zug irgendwo ankommt.
Interessanter als in Gespräch, dass man auf der Parkbank führt,
auf der man ja zumindest theoretisch unbegrenzt lange sitzen könnte.
Unser Ranking, die stärksten Zugzähnen der Bondfilme.
Ja, und so guter Letzt wĂĽrde ich sagen, Ranking, wir beide mal unsere Top 3
Zugzähnen von allen den genannten Filmen, die wir jetzt gerade durchgegangen sind.
Was sind denn da so deine Top 3?
Sehr gute Frage und eine Frage, die ich mir tatsächlich
so ausdrĂĽcklich auch noch nicht vorgelegt habe.
Ich tu mir glaube ich so ein bisschen schwer, weil bestimmte Zugzähnen einfach
quasi so historisch, ekonisch sind, dass sie da
unter der Top 3 drunter mĂĽssen und andere gefallen.
Mir aber de facto so gut, dass ich sie da drin haben will.
Also ich glaube, als allererstes in den Kopf kommt mir
tatsächlich die Speisewagens Szene aus Casino Royale.
Die muss dabei sein.
Der Kampf in LiebesgrĂĽĂźe muss aber auch dabei sein, weil
es sozusagen die Uhr Zugzähne der James Bond Filme ist.
Da haben den Serium Eistat zählt nicht so wirklich,
weil es die Zugzähnen hier im Prinzip gar nicht gab.
Leben und Sterben, das sind Spionen, sind
eigentlich mehr oder weniger Reinszenierungen.
Also, ich würde mal sagen, Platz 3, Skyfall und die Zugzähne der
Tree-Titel-Sequence, der Kampf auf dem Dach.
Platz 2, DiebesgrĂĽĂźe aus Moscow, der Kampf im Orient Express.
Und mein Platz 1 wäre tatsächlich Casino Royale
und die Begegnung zwischen Bond und Lind.
Wie sieht's bei dir aus?
Ist tatsächlich sehr ähnlich.
Ich hätte bei mir auch auf der 3 Skyfall, wobei, ich hätte
auch Goldnive oder Octopus, die werden können ehrlich gesagt.
Und dann wĂĽrde ich auf die 2 Casino Royale
und auf die 1 LiebesgrĂĽĂźe aus Bosco setzen.
Also, sehr ähnlich wie bei dir.
Aber Moscow tatsächlich noch vorher auf der 1.
Ja, weil es halt einfach der Inbegriff der Zugzähne
ist, sozusagen, in diesem ganzen Franchise.
Ich meine, ich liebe, ich habe ja mein Monolog gehalten ĂĽber Casino Royale.
Ich liebe diese Szene ĂĽber alles und den Film auch.
Aber wenn ich jetzt wirklich sage, dass du die beste
Zugzähne, die beste Zugsequenz, die wirklich wo...
in die Story eingewoben ist und zu weitern sofort,
wĂĽrde ich schon ein LiebesgrĂĽĂźe aus Bosco sind.
Ich wĂĽrde sagen, das ist ein wĂĽrdiger Abschluss.
Die Quellen, die wir im Laufe der Folge erwähnt
haben, die finden sich auch in der Folgenbeschreibung.
Diejenigen, die das Thema noch weiter vertiefen wollen, dem empfehlen wir zum
einen den SA James Bond im Zug, im James Bond Lächsikon.
Und zum anderen zum Nachschauen.
Unsere YouTube Playlist, James Bond im Zug, in der finden sich nochmal die
Zugzähnen der James Bond-Filme zum miteinander weggucken.
Wir danken unserer Station Boys Malte fĂĽr seine Stimme und Luis fĂĽr die Musik.
Unsere nächste Folge erscheint, wie üblich am 7.
des nächsten Monats.
Und wir sagen, ganz herzlich einen Dank und TschĂĽss.
Vielen, vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
Ciao!